Auszug - Aktuelles aus der Kreisfeuerwehr  

Sitzung des Ausschusses für Feuerschutz, Verkehr und Sicherheit
TOP: Ö 8
Gremium: Ausschuss für Feuerschutz, Verkehr und Sicherheit Beschlussart: (offen)
Datum: Do, 09.09.2010 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 15:00 - 17:25 Anlass: Sitzung
Raum: Sitzungssaal des Kreishauses Syke
Ort: Amtshof 3, 28857 Syke
 
Wortprotokoll

Wortprotokoll:

Frau Stolting verlässt um 17:07 Uhr die Sitzung.

 

Herr Schlung berichtet von der Messe INTERSCHUTZ 2010, die Anfang Juni 2010 in Leipzig stattgefunden habe, wo ebenfalls das Thema Digitalfunk thematisiert worden sei. In den Jahren 2015, 2020 und 2025 werde die INTERSCHUTZ wieder in Hannover stattfinden.

 

In dem Zeltlager in Ströhen sei der neue ELW-Container der Kreisfeuerwehr ausprobiert worden, der sich dort zwar noch im Rohzustand befunden habe, wodurch jedoch Möglichkeiten zur Nachbesserung aufgezeigt werden konnten.

 

Der u.a. aus der Presseberichterstattung bekannte Gefahrgutunfall in Fahrenhorst habe gezeigt, dass die Alarm- und Ausrückverordnung überarbeitet werden müsse. Ein weiterer Unfall, bei dem auf der Autobahn 1 ein Bus mit Schwerbehinderten verunglückt sei, habe gezeigt, dass es sehr wichtig sei, Seelsorger vor Ort zu haben.

 

Weiterhin berichtet Herr Schlung über den Hochwassereinsatz Ende August in Osnabrück, bei dem der Landkreis Diepholz mit insgesamt 106 Kameraden geholfen habe. Der Einsatz des Versorgungszuges zur Verpflegung der eigenen Einsatzkräfte sei gut angekommen. Es seien auch einige auswärtige Einsatzkräfte mit verpflegt worden.

 

Herr Schlung weist auf das Problem hin, das vermutlich bald entstehen werde, weil die Feuerwehrdienstzeit von sechs Jahre auf vier Jahre reduziert und der Wehrdienst ausgesetzt werden solle. Hierdurch werde es zukünftig deutlich weniger Freigestellte geben, wodurch sich die Zahl der verfügbaren Feuerwehreinsatzkräfte verringern werde.

 

Herr Vogeler erkundigt sich, ob die Photovoltaik-Technik von der Feuerwehr beherrscht werde und ob es stimme, dass die Feuerwehr – wie in der Presse berichtet – ein Haus mit einer Photovoltaik-Anlage kontrolliert abbrennen lassen habe.

 

Herr Schlung erläutert, dass dieser Pressebericht nicht zutreffe, da in dem Fall ein kontrolliertes Abbrennen aufgrund der unglücklichen Verbauung wegen Holzes etc. erfolgt sei. Das Löschen von Photovoltaikanlagen werde beherrscht, sei allerdings nur mit entsprechender Sorgfalt möglich. Das Problem sei, dass die Anlagen nicht kurzfristig spannungsfrei gestaltet werden könnten und somit für die Feuerwehreinsatzkräfte grundsätzlich beim Löschen das Risiko bestehe, einen Stromschlag zu erhalten.