Auszug - Fortführung der Seniorenservicebüros ab 07/2012- siehe Sitzungsvorlage -  

Sitzung der Pflegekonferenz
TOP: Ö 4
Gremium: Pflegekonferenz des Landkreises Diepholz Beschlussart: (offen)
Datum: Di, 05.07.2011 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 14:00 - 16:20 Anlass: Sitzung
Raum: Großer Sitzungssaal des Kreishauses Diepholz
Ort: Niedersachsenstraße 2, 49356 Diepholz
 
Wortprotokoll

Wortprotokoll:

Herr Norzel verweist auf die Sitzungsvorlage und gibt ergänzende Erläuterungen. Aufgrund der anstehenden Haushaltsberatungen für das Jahr 2012 hat die Verwaltung es für erforderlich gehalten, sich Gedanken zum Fortbestand der Seniorenservicebüros (SSB) zu machen. Aus Sicht des Fachdienstes Soziales sollte auch weiterhin eine Beratung für Seniorinnen und Senioren vor Ort aufrecht erhalten werden. Die Frage der zukünftigen Finanzierung der Aufgaben der SSB sowie der Ausbildung der SeniorenbegleiterInnen sei allerdings noch völlig offen. Es geht heute nicht darum, die Finanzierungsfrage zu diskutieren, sondern eine fachliche Meinung herbeizuführen.

 

Es wurden hierzu Fragen auf Schautafeln vorbereitet. Herr Norzel bittet darum, eine Bewertung zu folgenden Fragen vorzunehmen.

 

Hatten Sie bereits Kontakt zu einem SSB?

Wenn ja, wie zufriedenstellend ist dieser verlaufen?

Die SSB sind den BürgerInnen als Beratungsstelle für Senioren bekannt!

Die Beratungs- und Hilfeleistungen unterstützen Ratsuchende gut in Fragen des Alters!

Das Angebot der SSB sollte aufrecht erhalten werden!

Die Ausbildung und Vermittlung von SeniorenbegleiterInnen ist weiterhin sinnvoll!

Folgende Aufgaben sollten die SSB zusätzlich wahrnehmen:

 

Das Ergebnis ist als Anlage 1a-1c dem Protokoll beigefügt.

 

Die zusätzlich benannten Aufgaben werden wie folgt erläutert:

 

Netzwerkbildung

Fachwissen mehr bündeln – nicht nur SSB

 

Beratungsangebot ausweiten für Hilfesuchende

Nicht nur für Senioren, sondern auch für junge hilfebedürftige Personen

 

Kleinräumige Hilfestrukturen schaffen

Aufgrund des demografischen Wandels (immer mehr alte und weniger junge) müssen wir uns frühzeitig Gedanken machen. Integrative Regionalisierung;

Quartiersmanagement

 

Keine Überfrachtung mit zu vielen neuen Aufgaben

Die notwendigen Arbeiten sind zu machen.

 

Frau Human weist darauf hin, dass der Landkreis nach Ablauf der Fördermittel nicht mehr an die Vorgaben des Landes gebunden ist. Für das weitere Vorgehen schlägt Frau Human eine Zusammenarbeit mit den Gemeinden, den SSB und dem Pflegestützpunkt vor. Die dort erarbeiteten Vorschläge würden dann in den politischen Gremien vorgestellt werden. Dies wird zustimmend zur Kenntnis genommen.