Auszug - Bericht des Kreisbrandmeisters  

Sitzung des Ausschusses für Feuerschutz, Verkehr und Sicherheit
TOP: Ö 5
Gremium: Ausschuss für Feuerschutz, Verkehr und Sicherheit Beschlussart: (offen)
Datum: Di, 06.12.2011 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 16:00 - 18:40 Anlass: Sitzung
Raum: Großer Sitzungssaal des Kreishauses Diepholz
Ort: Niedersachsenstraße 2, 49356 Diepholz
 
Wortprotokoll

Wortprotokoll:

Der Kreisbrandmeister Carsten Schlung gibt einen Überblick über das Feuerwehrwesen und erwähnt, dass inzwischen 10 Kinderfeuerwehren im Landkreis Diepholz tätig seien. Beim Digitalfunk werden sich bei der Endgerätebeschaffung alle Gemeinden beteiligen, sodass der zum 01.11.2011 begonnene Probebetrieb kontinuierlich erweitert werden kann. Bisher wurden vom Landkreis und den Gemeinden zusammen schon Endgeräte in einem Wert von rd. 200.000 EUR bestellt. Der Landkreis Diepholz hat seit dem 01.11.2011 insgesamt 25 Geräte im Probebetrieb; die Punktausleuchtung ist dabei sehr zufriedenstellend. Bei der Nds. Akademie für Brand- und Katastrophenschutz (NABK) in Loy werden in Kürze 10 Multiplikatoren zu diesem Thema geschult, um eine reibungslose Umsetzung zu gewährleisten. Die Einführung der neuen Funkrufnummernsystematik ist zum 01.01.2012 geplant. Da das Wartungstool noch nicht präsent ist, ist eine Fernwartung der Geräte noch nicht möglich. Das Aufspielen von Geräteplugs erfolgt daher zurzeit noch direkt bei der Zentralen Polizeidirektion in Hannover. Die Zusammenarbeit mit der Verwaltung wird von Herrn Schlung positiv gesehen, zumal eine gemeinsame Arbeitsgruppe zur Problemklärung besteht. Auf Anfrage von Herrn Dr. von Tiepermann wird mitgeteilt, dass der Zeitpunkt für die Abschaltung der alten Funktechnik nach wie vor unklar ist.

 

Fachdienstleiter Speckmann ergänzt, dass der Digitalfunk auch im Rettungsdienst Einzug halten wird. Im Laufe des Jahres 2012 wird mit dem Probebetrieb begonnen. Die bereits größtenteils erfolgte Schulung des Rettungsdienstpersonals wurde dabei von der Feuerwehr unterstützt. Auf Anfrage wird Herrn Engelbart mitgeteilt, dass die Alarmierung weiter analog erfolgen muss, da eine flächendeckende Ausleuchtung der Basisstationen für eine digitale Alarmierung nicht vorhanden ist. Herrn Lampe wird auf Nachfrage die Anzahl der Funkmasten mitgeteilt.