Auszug - Berichte aus den Fachgruppen und der Verwaltung  

Sitzung des Psychiatriebeirates
TOP: Ö 6
Gremium: Psychiatriebeirat Beschlussart: (offen)
Datum: Mi, 20.03.2013 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 15:00 - 16:50 Anlass: Sitzung
Raum: Großer Sitzungssaal des Kreishauses Diepholz
Ort: Niedersachsenstraße 2, 49356 Diepholz
 
Wortprotokoll

Wortprotokoll:

Herr Wolter  führt noch einmal die Vorstellungen und Wünsche der Mitglieder des Psychiatriebeirates vom 18.11.2009 auf:

 

  1. Aufgrund der sehr unterschiedlichen Bedürfnisse ist eine Trennung der Versorgung der Menschen mit den unterschiedlichen Behinderungen notwendig (geistig/körperlich und seelisch).

 

  1. Die Akteure sollten besser vernetzt werden. Die vorhandenen Diskussionsplattformen sollten besser genutzt werden. Die Fachkompetenz der Akteure sollte genutzt werden.

 

  1. Die Gremien (Fachgruppen, Sozialpsychiatrischer Verbund) sollten eine klare Aufgabenstellung haben. Für die Akteure sollte es mehr Gestaltungsmöglichkeiten geben.

 

  1. Über den Runden Tisch hinaus sollte es weitere Arbeitsgruppen geben, die sich speziell mit dem Thema „Psychiatrische Versorgung“ beschäftigen. Geprüft werden sollte, ob die bestehenden Fachgruppen und der Sozialpsychiatrische Verbund noch notwendig sind.

 

  1. Eine transparente Planung ist wichtig; Informationen sollen übergreifend für alle zur Verfügung gestellt werden; die Fachlichkeit sollte Entscheidungen für die Politik ausreichend vorbereiten; die Politik sollte besser informiert werden.

 

  1. Die Psychiatriekoordination sollte entsprechende Fachkenntnisse haben; sich auf die Aufgabe konzentrieren können und mit ausreichenden Kompetenzen ausgestattet sein.

 

  1. Kinder und Jugendliche sollten in den Planungen mit einbezogen werden.

 

Die Vorstellungen und Wünsche der Mitglieder des Runden Tisches (Stand 11.01.2012) stellen sich wie folgt dar:

 

  1. Für die Gruppe der Menschen mit geistig/körperlichen Behinderungen sollten, wie für die Menschen mit seelischen Behinderungen, Planungen unter Beteiligung von Experten, z.B. in Fachgruppen erfolgen.

 

  1. Betroffene, Angehörige, Vereine und Verbände sollten in die Planungen einbezogen werden.

 

  1. Ziele und Aufgaben des Runden Tisches sollten klar definiert werden.

 

  1. Schnittstellen zu anderen Gremien (Sozialpsychiatrischer Verbund, Psychiatriebeirat, Kreisbehindertenbeirat) müssen klar definiert werden.

 

Die Vorstellungen und Wünsche der Mitglieder der Pflegekonferenz (Stand 19.02.2013) werden wie folgt geäußert:

 

  1. Die Altenhilfeplanung muss neu ausgerichtet werden. Dazu ist eine Bestandsaufnahme zu den verschiedenen bisherigen Prozessen und Maßnahmen erforderlich.

 

  1. Ein Workshop auf der Grundlage der bis dahin erstellten Bestandsaufnahme zu diesem Thema ist für den 22.05.2013 geplant.

 

Die gemeinsamen Grundsätze aus der Bedarfsplanung sind Voraussetzung für die Verknüpfung der weiteren Planungen. Ziel sei hierbei, erläutert Herr Wolter, die Vernetzung, eine kontinuierliche Planung, Beachtung einzelner Bedürfnisse, Nutzung der Fachkompetenz sowie transparentes Handeln und Agieren. Zurzeit befinde man sich in einer Umsetzungsphase, es würde keinesfalls eine Stagnation stattfinden. Seit 2009 wurde die Angebotspalette für den Bereich der Menschen mit seelischen Behinderungen auf Grundlage der Bedarfsplanung kontinuierlich erweitert.

 

Frau Lange berichtet, dass die Fachgruppe Sucht noch aktiv sei. Von anfangs 25 Personen sind mittlerweile noch 8-10 Personen verblieben. Es seien gute Netzwerke entstanden und die Selbsthilfegruppen nehmen an den Sitzungen teil. Das Thema „Medienkompetenz“ wird immer präsenter.

 

Herr Jürs teilt mit, dass sich die Fachgruppe Arbeit und Tagesstrukturierung am 16.02.2011 aufgelöst habe.

 

Herr Dr. Kampen schlägt vor eine Fachgruppe Sucht / Jugendliche / Suizidität zu gründen.

 

Herr Schröder schlägt vor, den Sozialpsychiatrischen Verbund zu befragen, welche Fachgruppen aktiviert werden sollen. Hierfür erhält er breite Zustimmung.