Auszug - Aktuelle Tätigkeiten  

Sitzung des Kreisbehindertenbeirates
TOP: Ö 7.1
Gremium: Kreisbehindertenbeirat Beschlussart: (offen)
Datum: Mo, 09.02.2015 Status: öffentlich
Zeit: 16:30 - 18:30 Anlass: Sitzung
Raum: Ratssaal der Gemeinde Weyhe
Ort: Rathausplatz 1, 28844 Weyhe
 
Wortprotokoll

Wortprotokoll:

Bericht über die Arbeit des Aktionsbündnisses des Landkreis Diepholz, in dem der KBB Mitglied ist. Das Aktionsbündnis hat - unter Leitung des KBB - die öffentliche Veranstaltung "Zukunftsplanung als Weg, die am 12.02.2015 in Twistringen stattfinden wird, mit vorbereitet. Frau Strake dankt den KBB-Mitgliedern für die Verteilung der Infoblätter/Flyer dazu.

 

Frau Strake berichtet über die Entwicklung inklusiven Unterrichts in den Schulen im Landkreis sowie über die Entwicklung der Arbeit zum Aktionsplan Niedersachsen.

 

Der Seniorenratgeber wird an die Mitglieder verteilt.

 

Auf einem Infotisch lagen zur Mitnahme bereit:

 

-          Ratgeber, herausgegeben von der ZukunftsWerkstatt Gesundheit und Pflege e.V. zum Thema Wohnen im Landkreis,

 

-          Infoblätter zur Veranstaltung Zukunftsplanung als Weg,

 

-          Infoblätter über Sinn und Bedeutung von persönlicher Zukunftsplanung,

 

-          Ratgeber über "Leichte Sprache"

 

Am 08.11.2015 ist ein Zukunftstag in Barnstorf geplant.

 

Frau Strake bringt das Thema Menschen mit Behinderung im Krankenhauswieder ein. Es gibt im Landkreis Patientenfürsprecher im Krankenhaus, die für diese Thematik Ansprechpartner sein könnten. Herr Hollwedel hat die Erfahrung im Krankenhaus gemacht, dass er behinderungsbedingt nicht immer verstanden wird. Ein Impuls in diese Richtung ist ihm daher wichtig. Frau Tammen warnt vor einer Überfrachtung des Tätigkeitsbereiches der ehrenamtlichen Patientenfürsprecher. Die Patientenfürsprecher sollen zu einer KBB-Sitzung eingeladen werden um sich überhaupt erstmal über ihre Aufgaben, Arbeit und Erfahrungen zu informieren.

Der KBB stellt fest: Das Thema Menschen mit Behinderungen im Krankenhaus, die eine schwierige Behandlung oder Operation über sich ergehen lassen müssen, ist kein einfaches Thema. Diese Menschen benötigen Hilfe, Unterstützung und Begleitung.

 

Der KBB will sich mit dem Thema grundsätzlich auseinandersetzen, mit Betroffenen, mit EinrichtungsleiterInnen, mit Angehörigen, mit Krankenhauspersonal, mit Patientenfürsprechern über die Erfahrungen sprechen, Anregungen einholen, Lösungsmöglichkeiten suchen und anstoßen, wohlwissend, dass es kein einfaches Thema ist, keine Allgemeinlösungen geben kann, denn die unterschiedlichen Formen von Behinderungen machen ganz unterschiedliche Unterstützungsmaßnahmen erforderlich.

 

Von mehreren KBB-Mitgliedern kam die Anregung, dass man Flüchtlinge, die mit einer Behinderung leben müssen, auf Gemeinde- und Kreisebene auch im Blick haben sollte.

 

Der Einsatz und die Unterstützung von Menschen mit Behinderung erfordert grundsätzlich die Vernetzung und Zusammenarbeit vieler Institutionen. Im Falle von Menschen, die aus politischen oder wirtschaftlichen Gründen ihr Heimatland verlassen mussten oder verlassen haben, die hier im Landkreis mit ihren Familien leben - darunter auch Menschen mit Behinderungen - , ist die Vernetzung und Zusammenarbeit mit verschiedenen Institutionen im besonderen Maße erforderlich. Hinzu kommt, dass viele von Ihnen nur ungenügende oder keine Kenntnisse über gesetzliche Möglichkeiten und Rechte ihrer betroffenen Angehörigen in diesem Land haben.