Auszug - Umsetzung des Kreistagsbeschlusses vom 15.09.2014 zur Verringerung des Pflegefachkräftemangels im Landkreis Diepholz - Information und Ausblick - (Anlage 1 VO/2014/154)   

Sitzung der Pflegekonferenz des Landkreises Diepholz
TOP: Ö 3
Gremium: Pflegekonferenz des Landkreises Diepholz Beschlussart: (offen)
Datum: Mi, 11.03.2015 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 16:00 - 17:25 Anlass: Sitzung
Raum: Großer Sitzungssaal des Kreishauses Diepholz
Ort: Niedersachsenstraße 2, 49356 Diepholz
 
Wortprotokoll

Wortprotokoll:

Die Umsetzung des Kreistagsbeschlusses vom 15.09.2014 zur Verringerung des Pflegefachkräftemangels samt der Ergebnisse der eingesetzten Arbeitsgruppe Pflegefachkräftemangelund den daraus resultierenden Auftrag für die Pflegekonferenz stellt Herr Pragal anhand einer als Anlage 1 beigefügten Präsentation dar.

 

Dabei sollen die aus dem ehemaligen Ideenwettbewerb Kümmern statt Kummerverbliebenen Mittel in Höhe von 250.033 auch für Maßnahmen gegen den Pflegefachkräftemangel eingesetzt werden können.

 

Zu den räumlichen Möglichkeiten eines Kompetenzzentrums Gesundheit und Pflegein Syke habe es bereits Gespräche mit Herrn Horst Burghardt, Schulleiter der BBS in Syke, Herrn Oliver Netzband, Fachdienstleiter des Fachdienstes Bildung und Liegenschaften und Herrn Wolfram van Lessen, Erster Kreisrat, gegeben.

 

Da das Kompetenzzentrum in Bezug auf die Standortumsetzung einen zeitlichen Vorlauf benötige, rät Herr Plumhof, zunächst andere Maßnahmen zu bearbeiten. Aufgrund der Interdependenz zwischen der konkreten Entwicklung eines Konzeptes und der Klärung der örtlichen Gegebenheiten sei eine parallele Bearbeitung ratsam.

 

Im folgenden Austausch stellt sich heraus, dass die Entlastung pflegender Angehöriger sowie die Schulung Ehrenamtlicher zunächst genauer betrachtet werden soll. Herr Pragal schlägt eine Abfrage der Pflegeanbieter im Landkreis Diepholz bezüglich der Schulung von pflegenden Angehörigen und Ehrenamtlichen vor. Herr Wehrbein bittet um Differenzierung bei der Abfrage nach somatischer Pflege, Demenz und Palliativpflege.

 

Herr Pragal schlägt vor, vor der Sommerpause eine zusätzliche Pflegekonferenz einzuberufen. Hier sollen die Ergebnisse der Abfrage der Pflegeanbieter vorgestellt und das Thema Schulung von pflegenden Angehörigen und Ehrenamtlichenbearbeitet werden. Außerdem sollen erste konzeptionelle Ideen zum Kompetenzzentrum vorgestellt werden.

 

Herr Dr. Hesse erklärt sich bereit, Unterlagen zu einer Umfrage von Angehörigen vorzustellen. Ebenso wird Herr Klee über ein Dementia Care-Projekt aus Schottland und Angebote zur Demenzversorgung im Main-Taunus-Kreis berichten.