Auszug - Inklusiver Landkreis Diepholz - Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention  

Sitzung des Ausschusses für Jugend, Gesundheit und Soziales
TOP: Ö 6
Gremium: Ausschuss für Jugend, Gesundheit und Soziales Beschlussart: ungeändert beschlossen
Datum: Do, 19.03.2015 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 16:00 - 18:03 Anlass: Sitzung
Raum: Großer Sitzungssaal des Kreishauses Diepholz
Ort: Niedersachsenstraße 2, 49356 Diepholz
VO/2015/044 Inklusiver Landkreis Diepholz - Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention
   
 
Status:öffentlichVorlage-Art:Vorlage öffentlich
Unterzeichner/in:Pragal (i. V.)
Federführend:FD 19 - Gleichstellung, Inklusion und Prävention   
 
Wortprotokoll
Beschluss
Abstimmungsergebnis

Wortprotokoll:

Herr Pragal erläutert ausführlich zum Inhalt der Sitzungsvorlage, über die Einrichtung einer entsprechenden Koordinierungsstelle im Fachdienst für Gleichstellung, Inklusion und Prävention und das Ziel eines Aktionsplanes Inklusion.

 

Begonnen werden solle der Prozess mit einer, neben den sowieso von Inklusion betroffenen Akteuren für alle Interessierten offenen Auftaktveranstaltung. Hier sollen in verschiedenen Workshops die für den Landkreis besonders wichtigen Themen bearbeitet werden.

 

Herr Stieglitz betont die letztlich auch rechtliche Notwendigkeit, sich seitens des Landkreises mit Inklusion zu befassen. Er befürwortet den nun vorgesehenen Start und die Erstellung eines Aktionsplanes.

 

Ebenso spricht sich Frau Strake für den Start und den Aktionsplan aus. Sie verdeutlicht insbesondere die Bedeutung der Haltung von Menschen zu anderen Menschen.

 

Herr von Tiepermann fragt nach der Anzahl der einzurichtenden Arbeitsgruppen.

 

Herr Pragal merkt an, dass es sehr viele Themenbereiche gäbe, bei denen Inklusion eine Rolle spielen würde. In den Arbeitsgruppen sollten die für den Landkreis relevantesten Themen fachlich bearbeitet werden. Die Arbeitsergebnisse würden in die politische Beschlussfassung einfließen. Er und Herr von Tiepermann sind sich dabei einig, dass die Begrenzung der Arbeitsgruppen auf ein sinnvolles Maß wichtig ist.

 

Frau Runge ergänzt hierzu, dass die Umsetzung Step by Step erfolgen solle, es müsse eine Prioritätensetzung in der Umsetzung geben, damit die Ressourcen auch tatsächlich zur Verfügung stehen.

 

Es schließt sich eine kurze Aussprache unter den Ausschussmitgliedern an, allgemein wird die gute Vorarbeit der Verwaltung herausgestellt und sich für einen möglichst zeitnahen Beginn ausgesprochen.

 

Herr Albers stellt daraufhin den Beschlussvorschlag zur Abstimmung.


Beschluss:

Die Verwaltung des Landkreises Diepholz wird beauftragt mit allen relevanten Akteurinnen und Akteuren im Landkreis einen Aktionsplan Inklusion zu erstellen.

 

Dazu wird vom Landkreis zunächst eine Fachveranstaltung durchgeführt. In deren Rahmen werden u. a. auch verschiedene Facharbeitsgruppen zu den für den Landkreis Diepholz besonders relevanten Aspekten von Inklusion gebildet, die sich inhaltlich mit den Themen befassen sollen.

 

Die Arbeitsergebnisse werden zusammengefasst und für die weitere politische Beschlussfassung mit dem Ziel der Verabschiedung eines Aktionsplanes Inklusion vorbereitet.

Abstimmungsergebnis:

Abstimmungsergebnis:

Einstimmig