Auszug - VHS Perspektive 2020 Sachstand Umstrukturierung   

Sitzung des Betriebsausschusses der Volkshochschule des Landkreises Diepholz
TOP: Ö 5
Gremium: Betriebsausschuss "Volkshochschule des Landkreises Diepholz" Beschlussart: (offen)
Datum: Do, 25.06.2015 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 17:00 - 19:10 Anlass: Sitzung
Raum: VHS des Landkreises Diepholz
Ort: Am Deepenpool 27, 27232 Sulingen
 
Wortprotokoll

Wortprotokoll:

Herr Schmitz leitet in den Tagesordnungspunkt ein und übergibt Herrn Staemmler (QUBIC) das Wort. Herr Staemmler lässt noch einmal den Verlauf des Prozesses von den durchgeführten Workshops bis zu den Sitzungen der hauptamtlichen VHS-Mitarbeiter mit den ehrenamtlichen Arbeitsstellenleitungen revuepassieren. Er beschreibt die Stimmungslage zu Beginn des Prozesses und deren positiven Änderung im Verlauf, was zu einer guten konstruktiven Zusammenarbeit führte. Insbesondere ging es hierbei um die Entlastung der Arbeitsstellenleitungen. In diesem Punkt regt er an, auch noch einmal die Vertretung von Ehrenamtlichen im Krankheitsfall zu klären. Im weiteren Verlauf stellt er dann die erarbeiteten bisherigen Ergebnisse vor. Diese können dem bereits vorliegenden Sachstandsbericht entnommen werden. In diesem Zusammenhang stellt Herr Hermenau den neuen Ablauf der Programmplanung näher vor.

 

Auf Anfrage von Herrn Dr. Dr. Griese bestätigt Herr Hermenau, das ein Drittel des Gesamtprogramms der VHS zurzeit von den örtlichen Arbeitsstellenleitungen durchgeführt wird. Zukünftig sollen 80% der örtlichen Programmplanung zentral durch die VHS zur Entlastung der Arbeitsstellenleitungen übernommen werden. Herr Dr. Dr. Griese möchte weiterhin wissen, in wie weit die zusätzlichen Aufgaben bei der Programmplanung der örtlichen Arbeitsstellen durch die Zentrale zu mehr Personalbedarf führen wird. Herr Hermenau antwortet darauf und teilt mit, dass nach dem Betriebsausschuss in Arbeitsgruppen ein eventuelles zusätzliches Arbeitsaufkommen insbesondere im Verwaltungsbereich untersucht wird. Eine Aussage zu mehr Bedarf von Personal kann zurzeit noch nicht gemacht werden. Gemäß Herrn Peukert stehen die Verwaltungsmitarbeiterinnen und Mitarbeiter den neuen Entwicklungen positiv gegenüber und zeigen reges Interesse an der Findung von Lösungen. Sie haben bereits angeregt, herauszufinden, ob in Zeiten eines nicht so hohen Arbeitsaufkommens diese zusätzlichen auf sie zukommenden Tätigkeiten erledigt werden können. Herr Struthoff erkundigt sich ob im Rahmen der Planungsphasen zukünftig Urlaubssperren eingeführt werden. Herr Hermenau und Herr Peukert gehen nicht von solch einer Entwicklung aus. Herr Staemmler gibt aus der Arbeitsstellenleiterkonferenz wieder, dass selbstverständlich die Frühjahrsplanung aufgrund der zeitlichen Komponente einfacher ist als im Herbstsemester, da dort der Zeitraum geringer ist. Es ist zu überlegen mit den Planungen für das Herbstsemester falls möglich früher zu beginnen. Herr Schmitz erkundigt sich nach dem zukünftigen Verlauf bei der Durchführung von örtlichen Veranstaltungen, woraufhin Herr Staemmler aus der vorhergehenden Arbeitsstellenleitungssitzung erklärt, dass der überwiegende Teil der Arbeitsstellenleiter/-innen auch weiterhin Kurse und Veranstaltungen eröffnen wollen. Dies geschieht insbesondere nach deren Auffassung zur Kontaktpflege mit den Teilnehmern und Dozenten. Herr Schmitz begrüßt bei den Überlegungen zur zukünftigen personellen Gestaltung die Nutzung freier Zeiten zur Durchführung zusätzlicher Aufgaben. Herr Dr. Dr. Griese betont noch einmal, dass sich somit im Rahmen der Programmplanung die organisatorische Arbeit bei den Arbeitsstellenleitungen verringern wird.

 

Herr Schröder spricht die Erarbeitung einer neuen Entschädigungssatzung für Ehrenamtliche an und regt die Einholung einer verbindlichen Auskunft bei der Sozialversicherung an um festzustellen, ob es sich um eine reine ehrenamtliche Tätigkeit handelt bzw. ob ein Anteil der Tätigkeit sozialversicherungspflichtig ist. Herr Stahl geht davon aus, dass es sich auch weiterhin um ein reines Ehrenamt handeln wird. Herr Husmann möchte wissen, ob zukünftig Stundenzettel durch die Ehrenamtlichen geführt werden müssen. Dies wird durch Herrn Hermenau verneint, da Ehrenamtliche für ihren Aufwand entschädigt werden und keinen Nachweis über ihre Tätigkeit führen müssen. Herr van Lessen erläutert in diesem Zusammenhang verschiedene Varianten in Verbindung von ehrenamtlicher Tätigkeit mit hauptamtlicher Tätigkeit. Auf die Frage von Herrn Husmann wie viele Außenstellen ein pädagogischer Mitarbeiter als Ansprechpartner zukünftig betreuen soll antwortet Herr Hermenau das je nach Größe der einzelnen Außenstellen eine Entscheidung getroffen wird. Bei den großen Arbeitsstellen geht er von einem pädagogischen Mitarbeiter als Ansprechpartner aus. Herr Dr. Dr. Griese erkundigt sich nach der Unterstützung der Kommunen mit Personal bei der Durchführung von örtlichen Kursen und Veranstaltungen hinsichtlich beispielsweise der Schließdienste. Herr Hermenau teilt mit, dass er zurzeit in Einzelgesprächen mit den Bürgermeistern der Kommunen des Landkreises Gespräche zu diesem Sachverhalt führt. Grundsätzlich sind diese wohlwollend gegenüber der VHS eingestellt und haben bei Regelungsbedarf selbstverständlich Ihre Hilfe angeboten. Im Verlauf der weiteren Diskussion ist seitens der Betriebsausschussmitglieder eine positive Auffassung zum Umstrukturierungsprozess zu entnehmen.