Auszug - Fortsetzung der Einwohnerfragestunde  

Sitzung des Ausschusses für Feuerschutz, Verkehr und Sicherheit
TOP: Ö 9
Gremium: Ausschuss für Feuerschutz, Verkehr und Sicherheit Beschlussart: (offen)
Datum: Do, 22.02.2018 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 16:05 - 18:15 Anlass: Sitzung
Raum: Feuerwehrtechnische Zentrale Barrien
Ort: Bremer Straße 39, 28857 Syke
Zusatz: Um 15:30 Uhr wird vor dem Beginn der Sitzung eine Begehung der neuen Räumlichkeiten des Tierseuchen-Bekämpfungs-Logistikzentrums (TBL) angeboten.
 
Wortprotokoll

Wortprotokoll:

Aus der Reihe der anwesenden Zuhörer gibt es eine Wortmeldung von Herrn Stratmann. Herr Stratmann spricht sich dafür aus, Sammelbehälter für den Aufbruch des Schwarzwildes aufzustellen. Dies ist wichtig und erforderlich. Bei dem wieder Einbringen des Aufbruchs in das jeweilige Revier haben die Jäger ein schlechtes Gewissen. Zu bedenken ist ebenfalls die Entsorgung der Rückstände von außerhalb des Landkreises erlegtem Wild. Zudem regt er an, die Annahmezeiten für die Trichinen- und Blutprobenannahme zu verbessern. Vorher bestand die Möglichkeit die Proben täglich abzugeben. Die nun eingeschränkten Zeiten sind vor allem für berufstätige Personen nicht leistbar.

 

Kreisrat Kleine informiert, dass man sich heute zu der Problematik zur Entsorgung des Aufbruchs ausgetauscht hat. Der Landkreis werde zeitnah eine Lösung anbieten auch für die Entsorgung des Wildes aus anderen Bundesländern. Die Anregung zu den Öffnungszeiten nehme er mit.

 

Des Weiteren spricht aus der Reihe der anwesenden Zuhörer Frau Niebuhr vor. Die Jägerschaften haben die Informationsbroschüren erhalten. Die Entsorgungsproblematik ist jetzt akut, da die Jäger die Abfallprodukte nicht loswerden. Laut Abfallverordnung der AWG ist die Entsorgung von Tierabfällen aus der Jagd ausgenommen. Man rutschte dadurch schon jetzt in die illegale Entsorgung. Zudem ist im Bereich der Wildunfälle die Entsorgung nicht abgedeckt.

 

Kreisrat Kleine führt aus, dass Personen die sich rechtskonform verhalten wollen, zukünftig eine Lösung geboten werden soll. Er bestätigt, dass Tierprodukte nicht in den Hausmüll gehören und der Tierkörperbeseitigung zuzuführen sind. Hierzu ist eine ordnungsgemäße Sammlung und Abholung erforderlich, die nunmehr ortsnah und mit geringem finanziellem Aufwand realisiert werden soll. Die Sammelstellen sollen nach einem ersten Plan in ca. 20 km Abständen eingerichtet werden.

 

Herr Stratmann regt zudem an, auf der Website des Landkreises die Öffnungszeiten des Veterinäramtes zur Annahme der Trichinenproben sowie die Telefonnummer für die Ansprechpartner von Amtstierärzten bei Wildfund zu hinterlegen. Als weitere Anregung nennt er, die Möglichkeit bei der Trichinenuntersuchung vakuumierte Trichinenproben per Post zu versenden.