Auszug - Kennzahlen im Handlungsfeld Übergang Schule-Beruf  

Sitzung der Steuergruppe Bildung
TOP: Ö 4
Gremium: Steuergruppe Bildung Beschlussart: zur Kenntnis genommen
Datum: Di, 28.08.2018 Status: öffentlich
Zeit: 15:00 - 17:05 Anlass: Sitzung
Raum: Großer Sitzungssaal des Kreishauses Diepholz
Ort: Niedersachsenstraße 2, 49356 Diepholz
VO/2018/196 Kennzahlen im Handlungsfeld Übergang Schule-Beruf
   
 
Status:öffentlichVorlage-Art:Vorlage öffentlich
Unterzeichner/in:In Vertretung: gez. van Lessen
Federführend:FD 40 - Bildung   
 
Wortprotokoll

Wortprotokoll:

Frau Jürges hrt in das Thema ein und erläutert die Kennzahlen. Sie weist daraufhin, dass genschte Kennzahlen bzw. Anregungen nur aufgenommen werden können, wenn Daten vorhanden sind.   

 

Hinweis: Die Präsentation ist als Anlage 3 beigefügt.      

 

Frau Roitsch-Schrödernscht sich die Darstellung der Jugendlichen die sich in Maßnahmen der Agentur für Arbeit sowie Jugendwerkstätten befinden.

 

Herr Kawemeyer bittet um die Abbildung des Pflegekompetenzzentrums.

 

Herr van Lessen weist auf die Zahl der Jugendlichen hin, die sich noch nicht in Ausbildung befinden sondern an Berufseinstiegsklassen und Berufsfachschulen teilnehmen.

 

Frau Oelmann fragt nach, ob Maßnahmen und Bildungsverläufe der Jugendlichen mit Migrationshintergrund ebenfalls berücksichtigt werden.

 

Herr van Lessen macht darauf aufmerksam, dass diese Daten bei der Agentur für Arbeit vorhanden sein müssten.

 

Frau Kathmann regt an, die Teilnahmezahlen der Sprint- und Sprint-Dual-Klassen abzubilden.

 

Frau Jürges erklärt, dass der Bereich Integration ein Querschnittsthema darstellt und daher ebenfalls abgebildet wird. Allerdings stellt der Begriff „Migrationshintergrund“ wegen einer fehlenden einheitlichen Definition ein bedeutendes Problem dar. Darüber hinaus wird dieser Aspekt in einem Großteil aller abgefragten Zahlen nicht erhoben. Im Faktencheck wird daher auf die Unterscheidung „deutsche bzw. nicht-deutsche Staatsangehörigkeit“ zurückgegriffen, um eine einheitliche Darstellung zu gewährleisten.

 

Herr Kammacher merkt an, dass die dargestellten Daten nicht verwässert werden sollten und eine Konzentration auf die bereits vorhandenen Schwerpunktcluster hilfreich sei, um eine Effektivität von Maßnahmen nachzuvollziehen.

 

Frau Oelmann verweist auf die Bedeutung der Vertragsauflösungsquote im Bereich Übergang Schule Beruf und bittet um die Ermittlung und Darstellung der Ursachen.

 

Herr van Lessen macht darauf aufmerksam, dass statistische Daten keine persönliche Befragung ermöglichen.

 

Herr Tietje bietet die Unterstützung der Arbeitsagentur z.B. in Form des Statistikservices an. Diese verfüge beispielsweise über Bilanzdaten des Berufsberatungsjahres. Der Kontakt zum Pressesprecher könne hergestellt werden.

 

Herr Engelbart betont die Wichtigkeit der Kompetenzfeststellung vor Ausbildungsbeginn, um die Vertragsauflösungsquote zu senken

 

Frau Kathmann berichtet von einem Pilotprojekt („PräLab“) welches in Kooperation mit der Arbeitsagentur am BBZ stattfindet und der Prävention von Lehrabbrüchen dient. Derzeit gibt es vier Pilotprojekte in Niedersachsen.

 

Herr Engelbart äert, dass dies vor Beginn der Ausbildung passieren müsse.

 

Herr Tietje erläutert, dass die ersten vier Monate der Ausbildung entscheidend seien und es sich erst einmal um ein Modellprojekt handele und noch in der Erprobungsphase sei. Er schlägt vor, das Projekt und die Erfahrungen in der nächsten Sitzung zu präsentieren.

 

Herr Engelbart empfindet das Projekt als Form der Überredung der Auszubildenden, ihre Ausbildung nicht abzubrechen.

 

Frau Kathmann erklärt, dass es sich nicht um ein Überreden sondern um ein Unterstützungsangebot handelt, welches nicht ausschließlich das Fortführen der Ausbildung sondern möglicherweise Hilfen zur Neuorientierung bietet.

 

Herr Tietje unterstreicht diese Aussage.

 

Frau Jürges weist darauf hin, dass die Vertragsauflösungsquote nicht automatisch einen bloßen Abbruch, sondern auch einen Wechsel der Ausbildung bedeuten kann. Dieser kann auch durch einen Wegzug zustande kommen.

 

Herr Leßmann weist auf die fehlende Möglichkeit hin, die Gründe zu erfassen.

 

Herr van Lessen unterbricht die Diskussion und fragt nach weiteren Wünschen für Kennzahlen.

 

Frau Roitsch-Schröder bittet um die Erfassung der Jugendlichen, die nach der Schule ein FSJ, FÖJ, etc. absolvieren.