Auszug - Beschluss über das Konzept "Frühe Hilfen im Landkreis Diepholz"  

Sitzung des Jugendhilfeausschusses
TOP: Ö 8
Gremium: Jugendhilfeausschuss Beschlussart: ungeändert beschlossen
Datum: Do, 14.03.2019 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 16:00 - 17:40 Anlass: Sitzung
Raum: Großer Sitzungssaal des Kreishauses Diepholz
Ort: Niedersachsenstraße 2, 49356 Diepholz
VO/2019/032 Beschluss über das Konzept "Frühe Hilfen im Landkreis Diepholz"
   
 
Status:öffentlichVorlage-Art:Vorlage öffentlich
Unterzeichner/in:In Vertretung: gez. TammenAktenzeichen:DH 51
Federführend:FD 51 - Jugend Bearbeiter/-in: Stabel, Arno
 
Wortprotokoll
Beschluss
Abstimmungsergebnis

Wortprotokoll:

Herr Klusmeyer erläutert, dass sich die Notwendigkeit für diesen Beschluss aus den geänderten Förderrichtlinien des Landes ergeben. Den Förderanträgen muss neuerdings ein Konzept beigefügt werden. Die bisher gefassten Beschlüsse zu den Frühen Hilfen im Landkreis Diepholz und der aktuelle Stand werden in diesem Konzept zusammengefasst. Daneben ist der Landkreis Diepholz angehalten, eine Kooperationsvereinbarung mit den Netzwerkpartnern abzuschließen. Ein Muster einer solchen Kooperationsvereinbarung ist dem Konzept beigefügt. Daneben hat das Land bereits angekündigt, im nächsten Jahr gegebenenfalls weitere Anforderungen an das Konzept zu stellen.

Die Netzwerke laufen sehr gut. Der Fortführung der Netzwerke soll auch Thema in einer der nächsten Jugendhilfeausschusssitzungen sein. Aktuell wird in Rehden ein Netzwerk aufgebaut. Am 15.05.2019 gibt es eine Auftaktveranstaltung für ein Netzwerk in Diepholz. Bei 4 weiteren Kommunen steht eine Netzwerkgründung noch aus. Die Reihenfolge des Aufbaus der Netzwerke richtet sich nach Absprachen in der Bürgermeisterkonferenz. Die im Landkreis Diepholz dezentral organisierten Netzwerke werden als sinnvolle Struktur angesehen. Vorteil des regionalen Vorgehens im Landkreis Diepholz ist, dass es damit eine örtliche Verankerung der Netzwerke gebe. Dies sei ein hoher Identifikations- und damit auch Motivationsfaktor für alle Beteiligten. Man sei darin bestärkt worden, dass dies der richtige Weg sei, auch wenn es mehr Zeit brauche, alle regionalen Netzwerke aufzubauen.

 

Frau Hafer fragt an, ob die Entscheidung über die Reihenfolge in der Bürgermeisterkonferenz getroffen wird. Herr Klusmeyer erläutert, dass die Reihenfolge mit den Bürgermeistern kommuniziert wird, letztlich aber vom Landkreis entschieden wird. Die Kommunen sind in diesen Netzwerken wichtige Akteure und Partner, daher ist eine Abstimmung mit den Kommunen über den Zeitpunkt des Starts eines Netzwerkes zwingend erforderlich. Auf Nachfrage von Frau Frau Hafer erläutert Herr Klusmeyer, dass alle Kommunen in regionale Netzwerke eingebunden sein werden. Dabei könnten in ein Netzwerk durchaus auch mehrere Kommunen eingebunden sein, wenn der örtliche Kontext beachtet werde. Eine landkreisweite Koordination und der Austausch unter den Netzwerken sei durch spezielle Treffen der örtlichen Netzwerkakteure und eine landkreisweit zuständige Begleitgruppe, die mehrmals jährlich tagt, gewährleistet.

Herr Albers betont, dass die Gesamtverantwortung für die Netzwerke der Landkreis Diepholz hat.

 

Frau Winkler berichtet, dass vom Diakonischen Werk zunächst eine Kollegin an den Netzwerktreffen in den verschiedenen Kommunen teilgenommen hat. Aufgrund der gestiegenen Anzahl an Netzwerken wird mittlerweile das Diakonische Werk auch von weiteren Kollegen aus verschiedenen Fachbereichen bei den Netzwerktreffen vertreten. Die Bildung von kommunalen Netzwerken wird aber mittlerweile von ihr als positiv bewertet.

 

Herr Alberssst über den Beschluss abstimmen.


Beschluss:

Das der Vorlage beigefügte „Konzept zum Aufbau und zur Etablierung von Netzwerken Frühe Hilfen im Landkreis Diepholz“ (Kurz: Konzept Frühe Hilfen im Landkreis Diepholz) wird vom Jugendhilfeausschuss beschlossen.

Abstimmungsergebnis:

Abstimmungsergebnis:

Einstimmig