Auszug - Zukunftswerkstatt Gesundheit und Pflege: Entwicklungen der Projekte und bisherige Ergebnisse (Referentin: Frau Wegg) • Arbeitsplatzinitiative Pflege / Hauswirtschaft für Flüchtlinge • Imagekampagne Ausbildungsberuf Pflege   

Sitzung der Pflegekonferenz des Landkreises Diepholz
TOP: Ö 4
Gremium: Pflegekonferenz des Landkreises Diepholz Beschlussart: (offen)
Datum: Do, 02.05.2019 Status: öffentlich
Zeit: 16:00 - 17:40 Anlass: Sitzung
Raum: Ratssaal des Rathauses Twistringen
Ort: Lindenstr. 14, 27239 Twistringen
 
Wortprotokoll

Wortprotokoll:

Die Zukunftswerkstatt Gesundheit und Pflege ist ein Verein, der sich mit verschiedenen Fragestellungen in den Bereichen Altenhilfe und Pflege auseinandersetzt. Frau Wegg als erste Vorsitzende des Vereins informiert zur Konzeption und Gründung des Vereins im Jahr 2013 bevor sie auf zwei Projekte der Zukunftswerkstatt näher eingeht. Die Auskünfte zu den einzelnen Themenbereichen liegen diesem Protokoll als Anlagen 1, 2 und 3 bei.

 

Das Projekt „Arbeitsplatzinitiative Pflege / Hauswirtschaft für Flüchtlinge“ umfasst die Vermittlung von Flüchtlingen in die Einrichtungen der Altenpflege mittels Praktika. Das Netzwerk besteht aus verschiedenen Akteuren und mittlerweile 25 Pflegeeinrichtungen, die Flüchtlinge als Praktikanten aufnehmen. Frau Wegg betont die Notwendigkeit eines Spracherwerbs, der durch das Angebot von berufsbegleitenden Sprachkursen erschlossen wird. Für eine gelingende Integration wird dabei auf einen bewusst niedrigen Spracheinstieg geachtet, der durch weitere Sprachkurse gerdert werden kann. Daraufhin entsteht eine Diskussion zum notwendigen Sprachniveau bei der Pflege und Arbeit mit Personen in den Pflegeeinrichtungen.

 

Als nächstes stellt Frau Wegg das Projekt „Imagekampagne Ausbildungsberuf Pflege“ vor, bei dem Schülern das Berufsbild der Pflege näher gebracht werden soll. Frau Wegg berichtet, dass jährlich durchschnittlich zwei bis drei Schüler den Kontakt zu einer der kooperierenden Einrichtungen für ein Praktikum oder eine Ausbildungsstelle aufnehmen. Daraufhin entsteht unter den Mitgliedern der Pflegekonferenz eine Diskussion darüber, dass Praktikanten ein erweitertes Führungszeugnis vorlegen müssen. Dies würde die Schüler häufig davon abhalten, ein Praktikum in einer Pflegeeinrichtung zu beginnen. Frau Tammen stellt klar, dass die Vorlage des Führungszeugnisses gesetzlich vorgeschrieben ist. Sie möchte bis zur nächsten Sitzung jedoch klären, ob es hier eventuell Möglichkeiten zur Unterstützung der Einrichtungen geben könnte.

 

Frau Tammen bedankt sich bei Frau Weggr den Vortrag und ihre Arbeit in der Zukunftswerkstatt Gesundheit und Pflege.