Auszug - Informationen aus den Arbeitskreisen der Gesundheitsregion  

Sitzung der Pflegekonferenz des Landkreises Diepholz
TOP: Ö 5
Gremium: Pflegekonferenz des Landkreises Diepholz Beschlussart: (offen)
Datum: Do, 02.05.2019 Status: öffentlich
Zeit: 16:00 - 17:40 Anlass: Sitzung
Raum: Ratssaal des Rathauses Twistringen
Ort: Lindenstr. 14, 27239 Twistringen
 
Wortprotokoll

Wortprotokoll:

Frau Tammendt die Mitglieder der Pflegekonferenz zur Gesundheitskonferenz der Gesundheitsregion Diepholz / Nienburg am 25. September 2019 ein, die im Landkreis Nienburg stattfinden wird. Das Hauptthema der Konferenz soll dabei die ärztliche Versorgung auf dem Land sein. Dazu wird es eine Podiumsdiskussion geben, bei der unter anderem die niedersächsische Ministerin für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung, Frau Carola Reimann und ein Vertreter der kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen (KVN) teilnehmen werden.

 

Daraufhin übergibt Frau Tammen das Wort an Frau Tapken, die von den zwei Arbeitskreisen der Gesundheitsregion berichtet:

 

Der Arbeitskreis „Gesundheitsförderung und Prävention“ besteht derzeit aus 27 Teilnehmern aus den Landkreisen Diepholz und Nienburg. Vertreten sind beispielsweise die Krankenkassen, verschiedene Einrichtungen aus dem Gesundheitswesen, Ärzte, KVN und Vertreter der Landkreise. Themen des Arbeitskreises sind bislang die Zahngesundheit im Alter, Gesundheitsdefizite bestimmter Bevölkerungsgruppen (bspw. Männer, Kinder, sozial Benachteiligte, Arbeitnehmer, Senioren), Kinder psychisch kranker Eltern und die Hilfe in besonderen Lebenskrisen. Für einige dieser Bereiche werden dann in den nächsten Sitzungen des Arbeitskreises Projekte entworfen.

 

An dem Arbeitskreis „Gesundheit und Pflege“ beteiligen sich gegenwärtig 38 Mitglieder, die ebenfalls aus verschiedenen Richtungen der Pflege, Gesundheit, Beratung und Verwaltung stammen. Der Arbeitskreis befasst sich zum einen mit dem Fachkräftemangel in den Landkreisen Diepholz und Nienburg und zum anderen mit den verschiedenen Versorgungsformen und der Organisation. Im Bereich des Fachkräftemangels werden Überlegungen zu Auslandspraktika für Pflegefachkräfte, einer Image-Kampagne für Pflegeberufe sowie die Erschließung von stillen Reserven im Bereich Pflege als Projektideen diskutiert. Auf der anderen Seite werden für eine Orientierungshilfe bei den verschiedenen Versorgungsformen Projekte wie eine Angebotslandkarte, die Stärkung der Pflegestützpunkte oder eine regionale Struktur für die Beratung in der letzten Lebensphase besprochen.

 

Im Anschluss an den Vortrag von Frau Tapken ergänzt Frau Tammen, dass zudem ein Förderantrag für die Erstellung einer Ersthelfer-App gestellt wurde. Diese soll es ermöglichen, Ersthelfer im Notfall herbeizurufen, die sich in der Nähe aufhalten.