Auszug - Rettungsdienstliche Versorgung in der Gemeinde Wagenfeld  

Sitzung des Ausschusses für Feuerschutz, Verkehr und Sicherheit
TOP: Ö 5
Gremium: Ausschuss für Feuerschutz, Verkehr und Sicherheit Beschlussart: ungeändert beschlossen
Datum: Di, 17.09.2019 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 16:00 - 17:12   (öffentlich ab 16:15) Anlass: Sitzung
Raum: Feuerwehrtechnischen Zentrale Wehrbleck
Ort: Sulinger Str. 7, 27245 Wehrbleck
Zusatz: Um 15:30 Uhr wird vor dem Beginn der Sitzung eine Besichtigung des dort stationierten neuen GWL-Krans der Kreisfeuerwehr angeboten.
VO/2019/214 Rettungsdienstliche Versorgung in der Gemeinde Wagenfeld
   
 
Status:öffentlichVorlage-Art:Vorlage öffentlich
Unterzeichner/in:In Vertretung: gez. Kleine
Federführend:FD 38 - Bevölkerungsschutz   
 
Wortprotokoll
Beschluss
Abstimmungsergebnis

Wortprotokoll:

Fachdienstleiter Speckmann erläutert das von der ORGAKOM Analyse und Beratung GmbH erstellte und der Sitzungsvorlage beigefügte Gutachten der rettungsdienstlichen Versorgung des südlichen Landkreisgebietes, das eine Betrachtung der Verlagerung des Rettungswagens (RTW) Wehrbleck in bestimmte Bereiche des in der Gemeinde Wagenfeld liegenden Ortsteiles Ströhen beinhaltet. Der derzeit in Wehrbleck stationierte RTW versorgt derzeit u. a. auch Teile der Gemeinde Wagenfeld, wobei es insbesondere bei Einsätzen im Ortsteil Ströhen zu Hilfsfristüberschreitungen kommt. Herr Speckmann erläutert dabei die Vorteile für den jetzt vorgeschlagenen Standort Ströhen, zumal neben der gesamten Gemeinde Wagenfeld auch die Bereiche Bahrenborstel, Kirchdorf und Scharringhausen damit abgedeckt würden. Darüber hinaus wäre der Kernbereich Wagenfeld zusätzlich ebenfalls durch den Rettungswagen Rehden zu erreichen. Herr Speckmann sieht eine Testphase von sechs Monaten als sinnvoll an, um dieses dann durch eine gutachterliche Stellungnahme erneut zu bewerten.

 

Ausschussmitglied Engelbart begrüßt, dass es nach zehn Jahren nunmehr gelungen sei, einen Rettungswagen zunächst in Wehrbleck und nun im weiter südlich gelegenen Bereich zu stationieren. Er ist überzeugt, dass damit ein Großteil des südlichen Landkreisgebietes optimal abgedeckt wird.

 

Für die SPD-Fraktion hofft Herr Iven auf einen nunmehr gefundenen guten Standort Ströhen, der auch beständig sein könne, um Teile des Landkreises Nienburg mit zu versorgen.

 

Das Ausschussmitglied Husmann unterstützt ebenfalls den Standort Ströhen, zumal dadurch seine Heimatgemeinde Bahrenborstel sowie weitere Teile der Samtgemeinde Kirchdorf und die Gemeinde Wagenfeld gut versorgt würden.

 

Fachdienstleiter Speckmann führt zwischendurch aus, dass sich die Situation in den vergangenen Jahren durchaus geändert habe und Wehrbleck seinerzeit als richtige Lösung angesehen wurde.

 

Herr Schnieder führt daraufhin an, dass der Standort Ströhen für ihn durchaus wichtig sei und damit eine Lücke schließe.

 

Herr Speckmann führt dazu aus, dass es immer wieder Wechsel­wirkungen gäbe und der noch zu besprechende Standort Hüde zu berücksichtigen sei, um die prozentuelle Einhaltung der Hilfsfristen weiter zu steigern.

 

Dazu führt Herr Engelbart aus, dass die Einsätze vor zehn Jahren sicherlich geringer waren und Herr Riedemann und Frau Plate unterstützen die Ausweitung auf Ströhen, um die Standortbestimmung den neuesten Erkenntnissen anzupassen.


Beschluss:

Die Verwaltung wird beauftragt, den Rettungswagen Wehrbleck zum nächstmöglichen Zeitpunkt vorübergehend für mindestens sechs Monate an einen für einen Testbetrieb geeigneten Standort in die Ortschaft Ströhen in der Gemeinde Wagenfeld zu verlegen. Diese Maßnahme ist laufend und mit einem Stichtag nach sechs Monaten zu evaluieren und dem Ausschuss für Feuerschutz, Verkehr und Sicherheit ist hierüber zur weiteren Beratung und Entscheidung zu berichten.

Abstimmungsergebnis:

Abstimmungsergebnis:

Einstimmig