Auszug - Themenspezifische Präventionsarbeit der Suchtberatungseinrichtungen im Landkreis - Fortführung des Themas "Medienabhängigkeit" und Überführung in eine Dauerfinanzierung  

Sitzung des Ausschusses für Jugend, Gesundheit und Soziales
TOP: Ö 4
Gremium: Ausschuss für Jugend, Gesundheit und Soziales Beschlussart: ungeändert beschlossen
Datum: Do, 07.11.2019 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 16:00 - 17:30 Anlass: Sitzung
Raum: Sitzungssaal des Kreishauses Syke
Ort: Amtshof 3, 28857 Syke
VO/2019/246 Themenspezifische Präventionsarbeit der Suchtberatungseinrichtungen im Landkreis
- Fortführung des Themas "Medienabhängigkeit" und Überführung in eine Dauerfinanzierung
   
 
Status:öffentlichVorlage-Art:Vorlage öffentlich
Unterzeichner/in:In Vertretung: gez. Tammen
Federführend:FD 53 - Gesundheitsamt   
 
Wortprotokoll
Beschluss
Abstimmungsergebnis

Wortprotokoll:

Fr. Tammen berichtet, dass die im Jahr 2014 als Projektförderung angedachte Finanzierung zukünftig in eine Dauerfinanzierung überführt werden soll um insbesondere langfristige Hilfeangebote vorhalten zu können. Eine Reduzierung des Förderbetrages von 40.000 € auf 30.000 € ist aufgrund angenommener Überschneidungen verschiedener Suchtformen, wodurch Synergien in der Beratungspraxis entstehen können, begründet.

 

Hr. Plumhof äußert sich hinsichtlich der Kürzung des Förderbetrages kritisch- eine gerechte Aufgabenwahrnehmung sei bei zunehmenden Suchterkrankungen bei einer Kürzung von 25 % gefährdet.

 

Fr.Tammen berichtet, dass seitens der Verwaltung eine Überführung in eine Dauerfinanzierung vielmehr als Vorteil gesehen wird, da prozentual mehr Fördergelder für die allgemeine Suchtberatung frei  einsetzbar sind.

Zudem verweist Hr. Hempe auf verwaltungsseitige Synergieeffekte bei der Bescheiderstellung.

 

Hr. Plumhof stellt die enorme Wichtigkeit der präventiven Arbeit dar und beantragt eine Änderung der Beschlussvorlage dahingehend, keine Kürzung des Förderbetrages vorzunehmen.

 

Der Vorsitzende Hr. Stieglitz unterbricht die Sitzung um 16:09 Uhr für eine interfraktionelle Beratung.

 

Um 16:11 Uhr wird die Sitzung fortgeführt.  Durch Hr. Plumhof wird der Änderungsantrag zurückgezogen. Über die Höhe der Finanzierung wird im Jahr 2020 erneut zu sprechen sein. Fr. Klomburg stimmt dieser Vorgehensweise zu und verweist auf die enorme Wichtigkeit der Planungssicherheit der Beratungsstelle.

 

Fragen durch Hr. Schröder werden von den anwesenden Mitarbeiterinnen der Beratungsstelle beantwortet.


Beschluss:

Das Projekt „Medienabhängigkeit“ wird fortgesetzt und in die für die professionellen Suchtberatungsstellen bereits bestehende Dauerfinanzierung überführt. Hierfür wird die bisherige jährliche Zuwendung an die drei Träger der Suchtberatung (Diakonie, Caritas und Release e. V.) ab dem Jahr 2020 um jährliche Mittel in Höhe von 30.000  zzgl. einer jährlichen Entgeltsteigerung entsprechend des Tarifvertrages für den öffentlichen Dienst der Länder (TV-L) erhöht.

 

Die Verteilung der 30.000 € unter den drei Trägern erfolgt dabei im gleichen Verhältnis wie im Rahmen des bisherigen Präventionsprojektes (Diakonie und Release e. V. = jeweils 46,5 %, d. h. je 13.950 €/Jahr; Caritas = 7%, d. h. 2.100 €/Jahr).

 

Gleichzeitig wird die Gewährung von Mitteln im Rahmen der themenspezifischen Präventionsarbeit ausgesetzt.

Abstimmungsergebnis:

Abstimmungsergebnis:

Ja-Stimmen: 13 

Enthaltungen: 1