Auszug - Bericht der Verwaltung  

10. Sitzung 2009 (30. Sitzung VII.) Ausschuss für Kreisentwicklung und Umwelt
TOP: Ö 4
Gremium: Ausschuss für Kreisentwicklung und Umwelt Beschlussart: (offen)
Datum: Mi, 24.06.2009 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 15:00 - 17:05 Anlass: Sitzung
Raum: Schäferhof
Ort: Fischerstatt 76, 49448 Stemshorn
 
Wortprotokoll

Herr Tänzer informiert anhand einer Power-Point Präsentation (s

Herr Tänzer informiert anhand einer Power-Point Präsentation (s. Anlage) über die Breitband-Initiative im Landkreis Diepholz. Er führt aus, dass im Februar 2009 eine Bürgerbefragung durchgeführt wurde. Diese sei mittlerweile ausgewertet und veröffentlicht. Zudem habe ein entsprechender Workshop mit den Gemeinden stattgefunden. Im Juni würden nun Beratungsleistungen ausgeschrieben, welche dann im Juli an einen Consulter vergeben werden sollen.

 

Herr Tänzer führt weiter aus, dass die Rücklaufquote der Fragebögen bei rund 13% läge. Damit befände sich der Landkreis Diepholz im oberen Landesdrittel.  Er erläutert, dass von den Befragten im Landkreis rund 10 % ISDN oder Modem nutzen und 25 % bis zu DSL 6000 nutzen können. Weiter informiert Herr Tänzer über die verschiedenen technischen Möglichkeiten wie DSL über Fernmeldenetz, Glasfaserverkabelung sowie Glasfaserüberbau der Muffen und deren zielführendsten Einsatz. Weitere Möglichkeiten wären Internet über Richtfunk, W-Lan Netz für Festanschlüsse, Fernsehfrequenz (digitale Dividende), WiMax sowie der Glasfaseranschluss bis ins Haus.

 

Herr Tänzer bringt zum Ausdruck, dass aufgrund der vielfältigen technischen Anforderungen die Einbindung eines Consulters erforderlich sei. 90% der Kosten können hier über das ML gefördert werden, der Eigenanteil des Landkreises sei aus Mitteln des Technologietransfers möglich. Der Consulter solle beraten sowie zielführende Strategien zur flächendeckenden Versorgung erstellen. Die flächendeckende Versorgung mit 50 Mbit sei jedoch nicht ad hoc zu realisieren. So seien gestaffelte Konzepte erforderlich. Weiter verweist Herr Tänzer auf den Ansatz des Zusammenschlusses mehrerer Landkreise zu einem Netzanbieter. Die anfänglich hohen Investitionskosten würden sich nach einigen Jahren durch die Benutzungsentgelte

amortisieren.

 

Herr Schneider erkundigt sich nach dem Zeitpunkt des Abschlusses des Projektes. Herr Tänzer entgegnet, dass die Realisierung, sprich die flächendeckende Vollversorgung, aufgrund der verschiedenen Prioritäten in den Städten und Gemeinden nicht sofort erfolgen kann. Es gäbe in den Städten und Gemeinden teilweise andere Prioritäten. Ziel des Landkreises sei jedoch eine zeitnahe Realisierung, da die Technologie zurzeit noch gefördert werde.