Vorlage - VO/2013/046  

Betreff: Politische Bildung als Programmbereich der Volkshochschule
Status:öffentlichVorlage-Art:Vorlage VHS
Unterzeichner/in:1. Herr Hermenau (päd. Leiter)
2. Herr Peukert (kaufm. Leiter)
Federführend:Eigenbetrieb 43 - Volkshochschule   
Beratungsfolge:
Betriebsausschuss "Volkshochschule des Landkreises Diepholz" Vorberatung
21.03.2013 
Sitzung des Betriebsausschusses der Volkshochschule des Landkreises Diepholz ungeändert beschlossen   

Politische Bildung gehört mit all ihren Facetten zum Bildungsauftrag der Volkshochschule des Landkreises Diepholz

Beschlussvorschlag:

Politische Bildung gehört mit all ihren Facetten zum Bildungsauftrag der Volkshochschule des Landkreises Diepholz. Die Volkshochschule fühlt sich verpflichtet, mit ihren Angeboten, zur politischen Bewusstseinsbildung der Bürgerinnen und Bürger beizutragen sowie deren gesellschaftliche Teilhabe zu fördern.

 

Das Angebot soll neben der Thematisierung grundlegender Aspekte jeweils gesellschaftlich relevante und aktuelle Entwicklungen aufnehmen und in geeigneten Veranstaltungsformen aufbereiten.

Die Volkshochschule hat sich in den vergangenen Jahren im Bereich der politischen Bildung verstärkt dem Thema Europa gewidmet

Sachverhalt:

Die Volkshochschule hat sich in den vergangenen Jahren im Bereich der politischen Bildung verstärkt dem Thema Europa gewidmet. In diesem Zuge wurde unter anderem das ESF-geförderte Projekt „Europäisches Informations-Zentrum“ mit Standort in Diepholz eingerichtet. Nach der ersten Förderperiode wurde der Betrieb des EIZ mit Wirkung zum 31.012.2012 eingestellt. Die Evaluation des Projektes hat gezeigt, dass nur eine geringe Breitenwirkung erzielt sowie eine marginale Inanspruchnahme der Angebote erreicht werden konnte. Unter Berücksichtigung dieser Aspekte war eine Weiterführung des zuschussbedürftigen Projektes nicht weiter sinnvoll.

 

Ungeachtet der bisherigen Aktivitäten des EIZ kann die Volkshochschule Europa betreffende Veranstaltungen der politischen Bildung weiterführen. Hierbei soll eine Balance zwischen Bildungsauftrag, entstehenden Kosten sowie der Annahme der Veranstaltungen durch die Bevölkerung hergestellt werden.