Vorlage - VO/2015/235  

Betreff: Stellenplan / Stellenübersichten 2016
Verwaltungsentwurf für den Stellenplan 2016 der Kreisverwaltung
Status:öffentlichVorlage-Art:Vorlage öffentlich
Unterzeichner/in:van Lessen (i. V.)
Federführend:FD 11 - Organisation und Personal   
Beratungsfolge:
Ausschuss für Finanzen und Wirtschaft Vorberatung
03.12.2015 
Sitzung des Ausschusses für Finanzen und Wirtschaft geändert beschlossen   
Kreisausschuss Vorberatung
Kreistag Entscheidung
21.12.2015 
Sitzung des Kreistages ungeändert beschlossen   
Anlagen:
Verwaltungsentwurf Stellenplan 2016 für die Kreisverwaltung  
Darstellung Stellenveränderungen 2016 sowie deren Kosten  

Beschlussvorschlag:

Der Stellenplan 2016 für die Kreisverwaltung wird im Rahmen des Haushaltsplanes 2016 beschlossen.


Sachverhalt:

Allgemeines:

 

  1. Nach § 5 der Gemeindehaushalts- und Kassenverordnung (GemHKVO) weist der Stellenplan die erforderlichen Stellen der Beamtinnen und Beamten, denen ein Amt verliehen ist, und der nicht nur vorübergehend Beschäftigten aus. Gemäß der gesetzlichen Vorgabe enthält der Stellenplanentwurf für das Haushaltsjahr 2016 nur die erforderlichen Planstellen.

 

b.Personalkostenentwicklung

 

Die Personalkostenentwicklung zeigt - auch unter Berücksichtigung von fachdienstbezogenen Minderausgaben - Mehraufwendungen in Höhe von insgesamt 1.881.000,- € (ohne Berücksichtigung der Rückstellungen). Dieser Zuwachs bedeutet eine Steigerung um 4,28 % gegenüber den Planwerten 2015.

 

Die Steigerung bei den Personalaufwendungen 2016 ist zu einem großen Teil bedingt durch nicht beeinflussbare Tarif- und Besoldungserhöhungen sowie erhöhte Beihilfe- und Versorgungskosten (insgesamt rund 1.046.200,- €).

 

Eine weitere namhafte Steigerung in den Personalaufwendungen von insgesamt ca. 834.800,- € ist auf zusätzliches Personal für zusätzliche Aufgaben oder besondere Anforderung in der Aufgabenerledigung zurückzuführen.

 

Für den Stellenplan 2016 ergeben sich sowohl Stellenverschiebungen, zusätzliche Stellenbedarfe als auch Stellenreduzierungen:

 

 

FD 11

+ 0,487 Stelle

Verlagerung von Stellenanteilen aus dem FD 50, um die bisherige Stelleninhaberin künftig dauerhaft dem FD 11 zuordnen zu können

 

+ 0,128 Stelle

Einbringung zusätzlicher Stellenanteile für die bedarfsgerechte unbefristete Stundenerhöhung einer vorhandenen Mitarbeiterin um 5 Std./Wo.

FD 12

+ 0,769 Stelle

Einbringung zusätzlicher Stellenanteile für die Wahrnehmung der Aufgabe „IT-Security, Internet, technische Organisation“ - ein weiterer Stellenanteil von 0,231 ist bereits vorhanden

FD 32

+ 1,0 Stelle

Einbringung zusätzlicher Stellenanteile für die erforderliche bedarfsgerechte Verstärkung der Rettungsleitstelle um einen 11. Disponenten

 

+ 1,0 Stelle

Einbringung zusätzlicher Stellenanteile für die erforderliche Unterstützung im Bereich der Ausländerbehörde durch Einstellung einer/eines Beamtin/Beamten des mittleren Dienstes

Hintergrund: aktuelle Flüchtlingsproblematik

 

+ 1,0 Stelle

Einbringung zusätzlicher Stellenanteile für die erforderliche Unterstützung im Bereich der Ausländerbehörde durch die unbefristete Einstellung einer/eines Tarifbeschäftigten

Hintergrund: aktuelle Flüchtlingsproblematik

 

+ 0,5 Stelle

Einbringung zusätzlicher Stellenanteile zur bedarfsgerechten Entfristung einer Mitarbeiterin im Bereich Ausländerwesen

 

+ 0,141 Stelle

Einbringung zusätzlicher Stellenanteile für die bedarfsgerechte unbefristete Stundenerhöhung einer vorhandenen Mitarbeiterin um 5,5 Std./Wo.

 

- 0,769 Stelle

Verlagerung einer Tarifstelle zur Personalvertretung wegen Freistellung der Stelleninhaberin

 

+ 1,0 Stelle

Verlagerung eines Beamtendienstpostens vom Pool (dort bisher vorübergehende Reservestelle zur Übernahme der Nachwuchsbeamten) zum FD 32 vor dem Hintergrund einer bereits vollzogenen Versetzung zum Landkreis Diepholz (Ersatz für freigestellte Tarifbeschäftigte)

FD 39

+ 1,0 Stelle

Einbringung zusätzlicher Stellenanteile zur Unterstützung im Verwaltungsbereich des Fachdienstes - dauerhafter Einsatz eines vorhandenen Mitarbeiters

FD 40/65

-

Der bisherige FD 40 und damit die diesem bisher zugeordnete Belegschaft ist seit dem 01.02.2015 in den FD 40 und FD 65 aufgesplittet worden

 

- 1,312 Stelle

Entfall von Stellenanteilen in der Raumpflege an Schulen wegen Fremdvergabe (nach Ausscheiden)

 

+ 0,5 Stelle

Einbringung zusätzlicher Stellenanteile, um die stellvertretende Fachdienstleitung künftig realisieren zu können (bisheriger Mitarbeiter nutzte ergänzend einen Stellenanteil in einem anderen Fachdienst, der jedoch dort benötigt wird)

FD 50

- 0,487 Stelle

Verlagerung von Stellenanteilen zum FD 11, um die bisherige Stelleninhaberin künftig dauerhaft dem FD 11 zuordnen zu können

 

- 0,5 Stelle

Entfall einer seit 2013 ungenutzten Tarifstelle

 

+ 1,0 Stelle

Im Gegenzuge zu den o. g. Stellenabzügen (gesamt 0,987): Verlagerung einer Stelle aus dem Pool zum FD 50 - Stelleninhaberin ohnehin im FD eingesetzt

 

+ 0,5 Stelle

Verlagerung von Stellenanteilen vom Pool, um in Kombination mit der bereits vorhandenen 0,5 Stelle „JC-Aufgaben“ eine Beamtin beschäftigen zu können

- daher zugleich Umwandlung dieser Stellenanteile zu einer Beamtenstelle (Aufgabenwahrnehmung in Teilzeit). Die Beschäftigung erfolgt im Umfang einer 0,5 Stelle.

 

+/- 0 Stellen

Die Modellkommune und die hierdurch begründeten zusätzlichen Aufgaben in der Eingliederungshilfe waren zunächst befristet bis zum 31.12.2015. Nach aktuellen Erkenntnissen soll die Modellkommune aus Sicht des Landes Niedersachsen über diesen Zeitraum hinaus nicht fortgeführt werden; die in diesem Zusammenhang eingerichteten zusätzlichen Stellen in der EGH wären daher wieder abzubauen (vgl. Stellenplan 2015).

 

Aus Verwaltungssicht ist ein Wegfall/Abbau der genannten Stellen im Bereich der Wirtschaftlichen Hilfen entgegen der bisherigen Annahme nicht möglich:

Die Eingliederungshilfe hat sich aufgrund der Möglich-keiten des Modellversuches in der Eingliederungshilfe deutlich positiv weiterentwickelt. So werden Hilfen für behinderte Menschen heute wesentlich personen-zentrierter und bedarfsorientierter erbracht als in der Vergangenheit. Hierzu gehört neben der deutlich intensivierten im Gesetz festgeschriebenen Hilfe-planung durch Hilfeplaner mit sozialpädagogischer Ausbildung auch der Bearbeitungsaufwand in der wirtschaftlichen Hilfe der Eingliederungshilfe. Dieser Aufwand in der wirtschaftlichen Hilfe besteht auch nach Ende des Modellversuches unverändert fort, da der Landkreis neben seiner originären Zuständigkeit als örtlicher Sozialhilfeträgers zur Durchführung der Aufgaben des überörtlichen Trägers per Gesetz herangezogen ist. Darüber hinaus haben sich die Fallzahlen in dem Bereich seit Beginn des Modell-versuches 2007 deutlich erhöht.

 

+/- 0 Stellen

Vor dem Hintergrund des auslaufenden Modellver-suches in der Eingliederungshilfe zum 31.12.2015 und sich daran anschließender „Übergabearbeiten“ aber auch unter Berücksichtigung derzeit in dem Bereich bestehender Rückstände muss auch die erst 2015 besetzte Stelle im Bereich „Vertragsmanage-ment“ betrachtet werden. Diese soll zunächst für die Zeit ab 01.01.2018 mit einem „kw-Vermerk“ versehen werden.

Nach Inkrafttreten des geplanten Bundesteilhabe-gesetzes ist über den dann angebrachten kw-Vermerk neu zu entscheiden.

 

+/- 0 Stellen

Eine 2013 eingerichtete ½ Stelle im FD 50 für die Rückdelegation von Aufgaben der Gemeinden sollte entfallen, wenn nach Ablauf von zwei Jahren im Rahmen einer Evaluation festgestellt wird, dass die erwarteten Einnahmen aufgrund von Unterhaltsprüfungen hinter den Personalausgaben deutlich zurück bleiben. Der Evaluationszeitraum erstreckte sich vom 01.04.2013 bis zum 31.03.2015.

Im Ergebnis ist festzustellen, dass die festgesetzten und realisierten Einnahmen in dem Bereich Hilfe zum Lebensunterhalt/ Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung geringer als die tatsächlichen Personalkosten für die 0,5 VK Stelle ausgefallen sind.

Vor diesem Hintergrund ist die entsprechende Stelle mit einem „kw-Vermerk“ zu versehen. In 2016 soll gemeinsam mit den herangezogenen Städten und Gemeinden über eine Rücknahme der Rückdelegation verhandelt werden. Wie lange dieser Prozess andauert und mit welchem Ergebnis, kann z.Zt. nicht abgeschätzt werden.

FD 51

+ 1,5 Stellen

Einbringung zusätzlicher Stellenanteile zur dauerhaften Etablierung des Mobilen Beratungsteams und unbefristeten Weiterbeschäftigung des vorhandenen Personals

 

+ 1,5 Stellen

Einbringung zusätzlicher Stellenanteile für die erforderliche Betreuung „unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge“ (1,0 ASD-Kraft sowie 0,5 Verw.-kraft)

 

+ 0,385 Stelle

Einbringung zusätzlicher Stellenanteile für die bedarfsgerechte unbefristete Stundenerhöhung einer vorhandenen Mitarbeiterin um 15 Std./Wo.

 

- 0,750 Stelle

Entfall einer seit 2014 ungenutzten Tarifstelle

FD 53

+ 1,0 Stelle

Einbringung zusätzlicher Stellenanteile für den Bereich des Sozialpsychiatrischen Dienstes (Umsetzung steht unter dem Vorbehalt der Bedarfsbestätigung durch ein Personalbemessungsverfahren)

(Aufnahme eines Sperrvermerkes, d. h. Freigabe durch Beschlussfassung des KA)

 

+ 3,4 Stellen

Aufnahme zusätzlicher Stellenanteile zur Übernahme der "Familienhebammen" (aktuell Honorarkräfte)

 

+ 0,5 Stelle

Einbringung zusätzlicher Stellenanteile für die Beschäftigung eines Arztes zur Durchführung der gesetzlich vorgeschriebenen weiteren Leichenschau im geplanten Krematorium Diepholz (Aufnahme eines Sperrvermerkes, d. h. Freigabe durch Beschlussfassung des KA, sofern das Krematorium den Betrieb aufnimmt)

FD 63

- 1,0 Stelle

Entfall von Stellenanteilen - Nachbesetzung nach Ausscheiden nicht erforderlich

FD 67

- 2,0 Stellen

Entfall von Beamtendienstposten nach Ausscheiden der Stelleninhaber (Vollzug von kw-Vermerken)

PR/GPR

- 1,0 Stelle

Verlagerung einer Stelle zum Pool wegen Beendigung der Freistellung und noch offener Verwendung nach Besuch des A-II-Lehrgangs)

 

+ 0,769 Stelle

Verlagerung einer Tarifstelle vom FD 32 wegen Freistellung der Stelleninhaberin

Jobcenter/

gE

+ 5,64 Stellen

Aufnahme zusätzlicher Stellenanteile zur Übernahme gemeindlicher Mitarbeiter/inne des Jobcenters in den Dienst des Landkreises Diepholz

Metropol-region

- 1,0 Stelle

Entfall einer Stelle, nachdem die Geschäftsstelle der Metropolregion nicht mehr dem Landkreis Diepholz zugeordnet ist. Die zuletzt dorthin zugewiesene Beschäftigte ist zwischenzeitig zu einem anderen Arbeitgeber gewechselt.

„Pool“

- 2,632

     Stellen

Auslaufen der Freistellungsphase der Altersteilzeit (insgesamt 6 Personen), die bisher verbliebenen reduzierten Stellenanteile entfallen entsprechend der kw-Vermerke

 

- 1,0 Stelle

Entfall einer bisher noch vorgehaltenen Stelle wegen nunmehr festgestellter dauerhafter Dienstunfähigkeit der Stelleninhaberin.

 

- 1,0 Stelle

Verlagerung einer Stelle aus dem Pool zum FD 50 - Stelleninhaberin ohnehin im FD eingesetzt

 

- 1,0 Stelle

Abbau einer Reservestelle 2015 (Übernahme von Auszubildenden) - Entfall, da die Mitarbeiterin ausgeschieden ist

 

+ 0,5 Stelle

Einbringung zusätzlicher Stellenanteile zur formalen Abbildung der arbeitsvertraglichen Ansprüche einer Mitarbeiterin

 

+ 0,5 Stelle

Einbringung zusätzlicher Stellenanteile, um einerseits der Vertretungsnotwendigkeit einer Mitarbeiterin im FD 51 gerecht zu werden, gleichzeitig aber auch die Nachfolgemöglichkeit der Vertreterin in deren FD dauerhaft regeln zu können

(Anbringung eine kw-Vermerkes - Vollzug, sobald die Vertretungssituation im FD 51 endet)

 

- 1,0 Stelle

Dauerhafte Nutzung der letzten „Reservestelle 2014“ (ursprüngliche Verwendung = Übernahme von Inspektoren nach der Ausbildung), um als Ersatz einer Tarifbeschäftigten im FD 32 eine Beamtin im Wege der Versetzung einstellen zu können.

 

+ 1,0 Stelle

Verlagerung einer Stelle von der Personalvertretung zum Pool wegen Beendigung der Freistellung und noch offener Verwendung nach Besuch des A-II-Lehrgangs)

 

- 0,5 Stelle

Verlagerung von Stellenanteilen zum FD 50, um in Kombination mit der vorhandenen 0,5 Stelle „JC-Aufgaben“ eine Beamtin beschäftigen zu können - daher zugleich Umwandlung dieser Stellenanteile zu einer Beamtenstelle (Aufgabenwahrnehmung:Teilzeit)

 

- 3,0 Stellen

Abbau der „Reservestellen 2015“

Diese wurden nur vorübergehend zur Übernahme der Nachwuchsbeamtinnen und -beamten im Sommer 2015 aufgenommen:

  • 2,0 Stelle nach A 9 NBeso
  • 1,0 Stelle nach A 6 NBesO

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

+ 2,0 Stellen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

+ 1,0 Stelle

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

+ 2,0 Stellen

Aufnahme von „Reservestellen 2016“ zur Übernahme der selbst ausgebildeten Nachwuchskräfte zur Besetzung künftig frei werdender Stellen.

 

a) Beamte des gehobenen Dienstes

Im Laufe des Jahres 2016 werden nach gegenwärtigen Erkenntnissen drei Tarifstellen des gehobenen Dienstes vakant und sind nachzu-besetzen.

Hinweis: Im Vergleich zur Personalbedarfsplanung aus 09/2015 (vgl. SV-Nr. VO/2015/170) haben sich noch zwei weitere absehbare Vakanzen ergeben.

 

Zum Übernahmezeitpunkt stehen somit die erforderlichen Dienstposten nicht zur Verfügung, so dass

aus beamtenrechtlichen Gründen zunächst 2 Stellen für die Nachwuchskräfte zur Verfügung zu stellen sind. Wie in Vorjahren entfallen diese Stellen wieder, sobald andere Dienstposten (ggf. nach Umwandlung in Beamtenstellen) eingenommen werden konnten.

(Sicherstellung durch Anbringung von kw-Vermerken)

 

b) Beamte des mittleren Dienstes

Für die entsprechende Verwendung der beamteten Nachwuchskraft ergeben sich 2016 nach gegenwärtigen (gesicherten) Erkenntnissen keine ausreichenden Vakanzen - zum Übernahmezeitpunkt 01.08.2016 ist jedoch die Verfügbarkeit einer Beamtenstelle erforderlich.

Die Kompensation dieser neu hinzugebrachten Stelle erfolgt sobald eine andere konkrete Stelle eingenommen werden kann und ein endgültiger Einsatz erfolgt.

(Sicherstellung durch Anbringung eines kw-Vermerkes)

 

c) Auszubildende „Verwaltungsfachangestellte/r“

sowie „Fachangestellte für Büromanagement“

Bedarfsgerechter Einsatz ehemaliger Auszubildender nach Abschluss der Ausbildung. Diese Stellenanteile werden ggf. nur vorübergehend benötigt, da die entsprechenden Vakanzen noch nicht eingetreten sind oder Vertretungsnotwendigkeiten zu überbrücken sind. Die Stellen werden zurückgeführt, sobald eine andere konkrete Stelle eingenommen werden kann und ein endgültiger Einsatz erfolgt oder diese aus anderen Gründen nicht mehr erforderlich sind.

(Sicherstellung durch Anbringung von kw-Vermerken)

 

+ 4,0 Stellen

Aufnahme von "personalwirtschaftlichen Verfügungs-stellen" - ausdrücklich nur Verwendung, um zur Personalgewinnung kurzfristig handlungsfähig zu sein (Aufnahme von Sperrvermerken, d. h. Freigaben durch Beschlussfassung des KA)

Um alle Verwendungsoptionen abdecken zu können, sind diese Stellen als Beamtenstellen eingerichtet worden

(1x A 12, 1x A 11; 2x A 10)

 

 

Auf die neu ausgebrachten – aus der obigen Aufstellung ersichtlichen - kw-Vermerke wird an dieser Stelle nochmals hingewiesen.

Unter Berücksichtigung vorstehender Erläuterungen weist dieser Stellenplanentwurf gegenüber dem Vorjahr eine Mehrung von 15,769 Stellen aus.

 

Letztlich ist bei der gestiegenen Gesamtstellenzahl aber auch zu bedenken, dass

hierin noch 14,645 Stellen enthalten sind, auf denen 37 Mitarbeiter/innen geführt werden, die sich in der Freistellungsphase der Altersteilzeit befinden. Diese Stellen sind nach wie vor mit entsprechenden kw-Vermerken versehen worden.

 

 

  1. Beamtenbereich

Im Beamtenbereich ergeben sich - wie in den vergangenen Jahren auch - verschiedene Beförderungsmöglichkeiten in unterschiedlichen Bereichen der Kreisverwaltung durch die Inanspruchnahme vorhandener bzw. die Anhebung/Ausweisung entsprechender Planstellen.

 

 

  1. Dienstkräfte in der Ausbildungszeit

Der Landkreis wird weiterhin für Dienstkräfte in der Ausbildungszeit Stellen bereithalten, um zum einen den eigenen Personalbedarf abdecken zu können und zum anderen der demographischen Entwicklung in der Kreisverwaltung Rechnung zu tragen.

 

Während im Sommer 2016 insgesamt 11 Auszubildende ihre Berufsausbildung beenden, sollen 16 Nachwuchskräfte zum 01.08.2016 ihre Ausbildung beim Landkreis Diepholz beginnen:

 

 

4 Stellen Kreisinspektoranwärter/in (gD)

2 Stelle Kreisverwaltungswirt/in (mD)

3 Stellen Verwaltungsfachangestellte/r

3 StellenKaufmann/-frau für Büromanagement

(bisher „Fachangestellte/r für Bürokommunikation“)

1 StelleFachinformatiker/in f. Systemintegration

3 StellenPraktikumsstellen für den freien Studiengang

„Öffentliche Verwaltung

 

 

e. Altersteilzeit

Hinsichtlich der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die sich in der Altersteilzeit befinden, wurde bisher bei Beginn der Freistellungsphase eine Reduzierung auf den jeweils hälftigen Stellenanteil vorgenommen und dieser mit einem kw-Vermerk versehen (Vollzug nach endgültigem Ausscheiden in den Ruhestand).

Da jedoch  im Frühjahr 2015 die letzte berechtigte Mitarbeiterin in die Freistellungsphase eingetreten ist, finden hierzu künftig keine Veränderungen mehr statt.
 

 

f. Organisatorische Veränderungen

Der Stellenplan berücksichtigt alle im Jahre 2015 vorgenommenen Organisationsänderungen.

 

g.Redaktionelle Änderungen

Der Entwurf enthält redaktionelle Änderungen. Dazu zählen auch Stellenverschiebungen innerhalb der Organisationseinheiten.

 


Im Einzelnen:

 

Im Rahmen des geltenden Stellenplanes 2016 sind verschiedene organisatorische Maßnahmen personalwirtschaftlich umgesetzt worden. In den nachstehenden Erläuterungen der Einzelpositionen des Stellenplanes erfolgt die Betrachtung der wesentlichen Veränderungen.

 

A. Kreisverwaltung

 

  1.           Beamte
     
  1.       Stellenentwicklung

 

              2015 = 189,000 Stellen

              2016 = 188,000 Stellen          

              =        ./.     1,000 Stelle

 

1.2.  Hintergrund dieser Stellenentwicklung:

 

-            Realisierung von kw-Vermerken ausgeschiedener Mitarbeiter/innen (regulärer Ruhestand sowie Altersteilzeit)

-            Einrichtung von 4 sog. „personalwirtschaftlichen Verfügungsstellen“

-            Ausweisung zusätzlicher Stellen (vgl. Erläuterungen unter „Allgemeines, b)“

-            Umwandlung von 4 Beschäftigtenstellen in Beamtenstellen

-            Umwandlung von 6,5 Beamtenstellen in Beschäftigtenstellen

 

 

  1.      Beschäftigte

 

2.1 Stellenentwicklung

 

2015=589,820 Stellen

2016=606,589 Stellen

=     +   16,769 Stellen

 

2.2 Diese Stellenentwicklung ergibt sich aufgrund:

 

-            Realisierung von kw-Vermerken ausgeschiedener Mitarbeiter/innen, die sich in Altersteilzeit befanden

-            Streichung von Planstellen ausgeschiedener Mitarbeiter/innen, deren Stellen nicht wieder besetzt werden

-            Ausweisung zusätzlicher Stellen (vgl. Erläuterungen unter „Allgemeines, b)

-            Umwandlung von 4 Beschäftigtenstellen in Beamtenstellen

-            Umwandlung von 6,5 Beamtenstellen in Beschäftigtenstellen

 

2.3 Entfristung derzeit befristeter Arbeitsverhältnisse:

 

Seit Ausbildungsende 2015 sollen allen Auszubildenden - sofern ein entsprechender betrieblicher Bedarf besteht und personenbedingte Gründe nicht entgegenstehen - in unmittelbarem Anschluss an die Ausbildung ein unbefristetes Beschäftigungsverhältnis angeboten werden. Da zum Übernahmezeitpunkt noch nicht alle Vakanzen eingetreten sind, werden hierfür zusätzliche 2,0 Stellen eingerichtet.

 

Die Dienststelle verfolgt seit mehreren Jahren die Zielsetzung, nur noch dann befristete Arbeitsverhältnisse zuzulassen, wenn das durch einen entsprechenden Sachgrund gerechtfertigt ist.

 

Zwecks Entfristung eines weiteren Beschäftigungsverhältnisses werden im vorgelegten Stellenplanentwurf 2016 daher erneut 0,5 Stellenanteile zusätzlich ausgewiesen.

 

Auch zukünftig verbleibt es damit im Ergebnis lediglich bei Befristungen für konkrete Vertretungserfordernisse oder für zeitlich begrenzte Projektaufgaben.

 

 

  1.           Höhere Ausweisungen im Beschäftigtenbereich

 

Der Stellenplanentwurf berücksichtigt alle im Laufe des Jahres 2015 vorgenommenen Bewertungen. Für tarifliche Veränderungen oder andere notwendige Abweichungen zum Stellenplan wird auf die Ermächtigung unter Ziffer 2 der Vermerke zum Stellenplan verwiesen.

 

 

  1. Zahlenmäßige Übersicht über die Stellenentwicklung

 

B. Stellenübersicht des Eigenbetriebes „Kreismuseum“

 

Die Stellenübersicht des Eigenbetriebes wird vom Betriebsausschuss beschlossen und dem Kreistag gesondert zur endgültigen Beschlussfassung vorgelegt.

 

C. Stellenübersicht des Eigenbetriebes „Volkshochschule“

 

Die Stellenübersicht des Eigenbetriebes wird vom Betriebsausschuss beschlossen und dem Kreistag gesondert zur endgültigen Beschlussfassung vorgelegt.

 

D. Stellenübersicht des Eigenbetriebes „Kreismusikschule“

 

Die Stellenübersicht des Eigenbetriebes wird vom Betriebsausschuss beschlossen und dem Kreistag gesondert zur endgültigen Beschlussfassung vorgelegt.

 

 

 

Personalvertretungsrechtliches Beteiligungsverfahren:

 

Nach § 75 Abs. 1 Nr. 8 in Verbindung mit § 107 f Abs. 6 des Niedersächsischen Personalvertretungsgesetzes (NPersVG) hat die Dienststelle bei der Aufstellung der Stellenplanentwürfe durch den Dienstvorgesetzten (Landrat) das Benehmen mit dem Gesamtpersonalrat herzustellen. Der Antrag auf Benehmensherstellung wurde mit Schreiben vom 07.10.2015 gestellt.

Im Nachgang erfolgte dann mit Schreiben vom 13.10.2015 noch ein Ergänzungsantrag im laufenden Verfahren zur Benehmensherstellung: Einbringung einer weiteren „personalwirtschaftlichen Verfügungsstelle“ sowie Erhalt einer Veterinärstelle.

 

Der Gesamtpersonalrat hat daraufhin mit Schreiben vom 22.10.2015 mitgeteilt, dass auf eine Stellungnahme verzichtet wird - die Benehmensherstellung erfolgt somit im Rahmen der gesetzlichen Fiktion durch Fristablauf.

 


Anlage/n:

Anlagen

 

 

Anlagen:  
  Nr. Name    
Anlage 1 1 Verwaltungsentwurf Stellenplan 2016 für die Kreisverwaltung (531 KB)      
Anlage 2 2 Darstellung Stellenveränderungen 2016 sowie deren Kosten (325 KB)