Vorlage - VO/2015/247  

Betreff: Weiterführung des Technologietransfers im Landkreis Diepholz
Status:öffentlichVorlage-Art:Vorlage öffentlich
Unterzeichner/in:van Lessen (i. V.)
Federführend:FD 15 - Wirtschaftsförderung   
Beratungsfolge:
Ausschuss für Finanzen und Wirtschaft Vorberatung
03.12.2015 
Sitzung des Ausschusses für Finanzen und Wirtschaft ungeändert beschlossen   
Kreisausschuss Vorberatung
Kreistag Entscheidung
21.12.2015 
Sitzung des Kreistages ungeändert beschlossen   

Beschlussvorschlag:

Die Technologietransferberatung wird ab dem 01.01.2016 in Kooperation mit dem Landkreis Osnabrück, der Stadt Osnabrück sowie der Stadt Delmenhorst weitergeführt.

 

Für den Fördermittelzeitraum der ersten Tranche vom 01.01.2016 bis zum 31.12.2019 stellt der Landkreis Diepholz weiterhin jährlich 60.000,00 €, davon 30.000,00 € (50 %) refinanziert durch EU – Mittel, zur Verfügung.


Sachverhalt:

Der Landkreis Diepholz bietet seit vielen Jahren in Kooperation mit der Fa. MCON Dieter Meyer Consulting GmbH, Oldenburg, einen Technologie- und Wissenstransfers, vorrangig für kleine und mittelständische Unternehmen (KMU), an. Wesentliche Aufgabe ist das gezielte Zusammenführen von regionalen  KMU mit wissenschaftlichen Einrichtungen, Technologieanbietern, qualifizierten Beratern und Kooperationspartnern, um durch gezielten Wissenstransfer das Innovationspotenzial der Unternehmen, beispielsweise für die Entwicklung von neuen Produkten, Verfahren oder Dienstleistungen, zu erhöhen.

 

Das Land Niedersachsen führt die Zuschussförderung für die Technologietransferberatung nach derRichtlinie über die Gewährung von Zuwendungen für die Beratung von kleinen und mittleren Unternehmen zu Wissens- und Technologietransfer (Erl. d. MW v. 26.08.2015)“ in der neuen EU-Förderperiode 2014 - 2020 fort. Es stellt für die Technologietransferberatung von KMU auch in der neuen Förderperiode eine 50%-Förderung in Aussicht.

 

Um auch künftig eine Förderung zu erhalten, ist nach der neuen Richtlinie zwingend erforderlich, ein Konsortium von mehr als zwei Gebietskörperschaften zu bilden. 

 

Um die Fördervoraussetzungen zu erfüllen und damit auch weiterhin eine Förderung in Anspruch zu nehmen, ist eine Zusammenarbeit zwischen dem Landkreis Diepholz, der Stadt Delmenhorst sowie der Stadt und dem Landkreis Osnabrück geplant.

 

Einem Konsortialpartner ist dabei die Leitung des Konsortiums zu übertragen. Der Landkreis Diepholz hat aufgrund seiner jahrelangen Erfahrung angeboten, die Leitung des Konsortiums zu übernehmen. Das bedeutet im Kern, dass der Landkreis Diepholz als Antragsteller auftreten und als Ansprechpartner dem MW und der NBank zur Verfügung stehen würde. Der Landkreis Osnabrück und die Stadt Osnabrück haben federführend die vorbereitenden Aufgaben der Ausschreibung und die Stadt Delmenhorst die der Antragstellung übernommen.

 

Jeder beteiligte Konsortialpartner ist jedoch eigenverantwortlich für die in seinem Zuständigkeitsbereich anfallenden Aufgaben, einschließlich der durch die einschlägige Richtlinie und die von der NBank gemachten Vorgaben, zuständig. Außerdem haftet jeder beteiligte Kooperationspartner für eventuelle Schäden, die durch eigenes Verschulden entstanden sind.

 

Zur Finanzierung des Technologietransfers im Landkreis Diepholz sind auch weiterhin Mittel in Höhe von jährlich 60.000,00 €  für den Fördermittelzeitraum der ersten Tranche vom 01.01.2016 bis zum 31.12.2019 (4 Jahre) vorgesehen. Hierzu sollen Kofinanzierungsmittel durch eine EU-Förderung (50 %) als Einnahme in Höhe von 30.000,00 € jährlich eingeworben werden. Entsprechende Haushaltsmittel sind für 2016 und die Folgejahre angemeldet. Die Ansätze bleiben im Vergleich zu den vergangenen Jahren der EU-Förderperiode 2007 - 2013 unverändert.