Vorlage - VO/2016/242  

Betreff: Stellenplan / Stellenübersichten 2017
Verwaltungsentwurf für den Stellenplan 2017 der Kreisverwaltung
Status:öffentlichVorlage-Art:Vorlage öffentlich
Unterzeichner/in:van Lessen (i. V.)
Federführend:FD 11 - Organisation und Personal   
Beratungsfolge:
Ausschuss für Finanzen und Wirtschaft Vorberatung
15.12.2016 
Sitzung des Ausschusses für Finanzen und Wirtschaft ungeändert beschlossen   
Kreisausschuss Vorberatung
Kreistag Entscheidung
19.12.2016 
Sitzung des Kreistages ungeändert beschlossen   
Anlagen:
Verwaltungsentwurf Stellenplan 2017  
Darstellung Stellenveränderungen 2017 und Kosten  

Beschlussvorschlag:

Der Stellenplan 2017 für die Kreisverwaltung wird im Rahmen des Haushaltsplanes 2017 beschlossen.

 


Sachverhalt:

Allgemeines:

 

  1. Nach § 5 der Gemeindehaushalts- und Kassenverordnung (GemHKVO) weist der Stellenplan die erforderlichen Stellen der Beamtinnen und Beamten, denen ein Amt verliehen ist (Planstellen), und der weiteren nicht nur vorübergehend Beschäftigten (andere Stellen) aus. Gemäß der gesetzlichen Vorgabe enthält der Stellenplanentwurf für das Haushaltsjahr 2017 die erforderlichen Stellen - sowie darüber hinaus 3 „personalwirtschaftliche Verfügungsstellen“ um bei unvorhersehbaren Bedarfen kurzfristig handlungsfähig zu sein.

 

 

b.Personalkostenbudget und Personalkostenentwicklung

 

Die Personalkostenentwicklung zeigt - auch unter Berücksichtigung von fachdienst-bezogenen Minderausgaben - Mehraufwendungen von insgesamt rd. 1.813.900 € (ohne Berücksichtigung der Rückstellungen). Dieser Zuwachs auf nunmehr insgesamt rd. 49.998.900 € bedeutet eine Steigerung um 3,63 % gegenüber den Planwerten 2016.

 

Die Steigerung bei den Personalaufwendungen 2017 ist zu einem großen Teil bedingt durch nicht beeinflussbare Tarif- und Besoldungserhöhungen sowie erhöhte Versorgungs-kosten (insgesamt rund 1.257.900 €). Darin wurden jedoch auch etwaige Kosten durch die neue Entgeltordnung zum TVöD ab 01.01.2017 i. H. v. pauschal 150.000 € berücksichtigt.

 

Eine weitere namhafte Steigerung in den Personalaufwendungen von insgesamt ca. 999.600 € ist auf zusätzliches Personal für zusätzliche Aufgaben zurückzuführen.

 

Für den Stellenplan 2017 ergeben sich sowohl Stellenverschiebungen, zusätzliche Stellenbedarfe als auch Stellenreduzierungen:

 

 

 

FD 12

- 0,5 Stelle

Entfall eines Stellenanteils nach endgültigem Ausscheiden der Stellinhaberin (Personalbedarf bereits zurückliegend im Rahmen einer 2016 neu geschaffenen Stelle realisiert worden)

 

- 0,5 Stelle

Verlagerung einer Stelle in den Pool (Stelleninhaberin besucht A-I-Lehrgang mit anschließend anderem Einsatz (Personalbedarf bereits zurückliegend realisiert worden)

FD 15

+ 1,0 Stelle

zusätzliche Stelle für die Aufgabe "Breitbandausbau im Landkreis Diepholz" für die administrative Sachbearbeitung

Hinweis: aktuell wird auch die Bildung eines Zweckverbandes geprüft, über den auch diese Kraft angestellt werden könnte/sollte. Je nach Ergebnis dieser Prüfung könnte die hier eingebrachte Stelle im weiteren Verlauf des Aufstellungs-verfahrens noch wieder entfallen.

FD 16

- 5,5 Stellen

Verlagerung von Stellen, nachdem das Servicepersonal (Hausmeister, Gärtner etc.) organisatorisch dem FD 65 zugeordnet wurden

FD 19

+ 1,0 Stelle

Verlagerung eines Beamten-DP vom FD 50 (Wahrnehmung einer neuen Aufgabe)

FD 20

+ 1,0 Stelle

Verlagerung von Stelle und Aufgaben aus dem gleichzeitig aufgelösten FD 41 (Kulturbetriebe); neben den bisherigen Aufgaben übernimmt der Stellen-inhaber seit Anfang 2016 zusätzlich die Aufgaben des Beteiligungscontrollings „Krankenhäuser“ und seit 15.08.2016 die Geschäftsführung des Landschafts-verbandes Weser-Hunte

 

+ 1,0 Stelle

bereits in 2016: Verlagerung einer „personalwirt-schaftlichen Verfügungsstelle“ aus dem Pool zur Unterstützung im Beteiligungscontrolling „Krankenhäuser“

 

+ 0,5 Stelle

Einbringung zusätzlicher Stellenanteile im Zshg. mit der Verlagerung der Aufgabe „Geschäftsführung des Landschaftsverbands Weser-Hunte“ aus FD 40 zum FD 20 (hier: Unterstützungskraft)

FD 31

+ 1,0 Stelle

Verlagerung einer freien Stelle aus dem Pool, um einen BEM-bedingten Einsatz in der Verkehrsüber-wachung dauerhaft fortsetzen zu können

 

- 1,0 Stelle

Entfall eines Stellenanteils durch Vollzug eines kw-Vermerkes

 

+ 1,0 Stelle

bereits in 2016 realisiert: Verlagerung einer „personal-wirtschaftlichen Verfügungsstelle“ aus dem Pool wg. dauerhaftem Personalmehrbedarf im Bereich der Fahrerlaubnisse

FD 32

- 2,0 Stellen

Stellenverlagerung zum FD 63 wg. organisatorischer Neuzuordnung der Aufgabe „Vorbeugender Brand-schutz“

 

+/- 0 Stellen

Umwandlung einer Beamtenstelle in eine Tarifstelle wegen dauerhafter Besetzung mit Tarifpersonal

 

+1,0

Verlagerung einer vorhandenen Stelle aus dem Pool um Stellenerfordernis im Zuge der Flüchtlingssituation im FD abbilden zu können

 

+/- 0 Stellen

Umwandlung dieser verlagerten Tarifstelle in einen Beamten-DP wg. Besetzung mit einem Beamten

 

+ 1,0 Stelle

Redaktionelle Zuordnung einer vorhandenen zweck-gebundenen Stelle zur Bewältigung der Flüchtlings-situation aus dem Pool

(vgl. auch Ziffer 3 der allgemeinen Hinweise zum Stellenplan)

 

+ 1,0 Stelle

Einbringung zusätzlicher Stellenanteile für die FTZ-Wehrbleck (technische/r Mitarbeiter/in)

 

+ 2,0 Stellen

Einbringung zusätzlicher Stellenanteile für weitere Disponenten (Umsetzung steht unter dem Vorbehalt der Bedarfsbestätigung durch ein Personal-bemessungsverfahren)

(Aufnahme eines Sperrvermerkes, d. h. Freigabe durch Beschlussfassung des KA)

FD 39

+ 1,0 Stelle

Einbringung zusätzlicher Stellenanteile für einen Tierarzt - erforderlich für den Einsatz im FD 39, nachdem ein vorhandener Tierarzt bei der Geflügel-schlachterei Menge (Barnstorf) eingesetzt wurde

 

- 0,5 Stelle

Entfall von Stellenanteilen nach Ausscheiden des Stelleninhabers und nur hälftigem Nachbesetzungs-erfordernis

FD 40

- 1,0 Stelle

Verlagerung einer Stelle zum FD 65 (Nachwirkung der Aufspaltung des bisherigen FD 40 in 2015)

 

- 1,0 Stelle

Entfall einer Stelle im Zuge der Neuzuordnung der Aufgabe „Geschäftsführung des Landschaftsverbands Weser-Hunte“ aus FD 40 zum FD 20

 

+ 1,0 Stelle

Einbringung zusätzlicher Stellenanteile für den Bereich der „Schul-IT“

FD 41

- 1,0 Stelle

Verlagerung einer Stelle zum FD 20 (gleichzeitige Auflösung des FD 41)

Kreis-

musik-

schule

- 1,0 Stelle

Entfall von Stellenanteilen nach Ausscheiden der Stelleninhaberin (Beamtin) - Nachfolge durch Tarif-personal; dieses wird jedoch nicht im Stellenplan des Landkreises abgebildet, sondern beim Eigenbetrieb

FD 50

+ 1,0 Stelle

Einbringung zusätzlicher Stellenanteile:

Team „Hilfe zum Lebensunterhalt" (Aufgabenzuwachs im Bereich „Hilfe zur Gesundheit“ im Zshg. mit dem Zuzug von Flüchtlingen

(vgl. auch Ziffer 4 der allgemeinen Hinweise zum Stellenplan)

 

+ 0,5 Stelle

Einbringung zusätzlicher Stellenanteile:

Team „Hilfe zum Lebensunterhalt" (Aufgabenzuwachs im Bereich „Bildung und Teilhabe“) im Zshg. mit dem Zuzug von Flüchtlingen

(vgl. auch Ziffer 4 der allgemeinen Hinweise zum Stellenplan)

 

+0,167 Stelle

Einbringung zusätzlicher Stellenanteile:

Team „EGH“ - Hilfeplaner

Hintergrund:

Aktuell nimmt die TL tatsächlich 70 % TL-Funktionen wahr und zu 30 % noch Aufgaben der Sachbear-beitung. In der Zielsetzung sollen jedoch ausschließ-lich TL-Aufgaben wahrgenommen werden, so dass die Anteile der Sachbearbeitung anderweitig zugeteilt werden müssen. In diesem Zshg. hat eine Mitar-beiterin den Wunsch nach Vollbeschäftigung kund-getan, sodass entsprechende Stellenanteile erforder-lich sind (angemeldet wurde eine 0,3 Stelle, jedoch stehen noch Restanteile zur Verfügung). Darüber hinaus sind auch im Leistungsbereich Aufgabenzu-wächse zu verzeichnen.

 

+ 0,5 Stelle

Einbringung zusätzlicher Stellenanteile:

Team „Hilfe zur Pflege“ - Pflegestützpunkt wegen gestiegener Fallzahlen

 

+ 1,0 Stelle

Einbringung zusätzlicher Stellenanteile:

Team „Hilfe zur Pflege“ zur Bewältigung erheblich gestiegener Fallzahlen

FD 51

+ 3,0 Stellen

Redaktionelle Zuordnung vorhandener zweckgebun-dener Stellen zur Bewältigung der Flüchtlingssituation aus dem Pool (2 ASD, 1 Verwaltung)

(vgl. auch Ziffer 3 der allgemeinen Hinweise zum Stellenplan)

 

+ 2,513

       Stellen

Einbringung zusätzlicher Stellenanteile zur Entfristung der Beschäftigten im Projekt „PACE“

 

+/- 0 Stellen

Umwandlung einer Beamtenstelle in eine Tarifstelle wegen dauerhafter Besetzung mit Tarifpersonal

 

+ 0,5 Stelle

Zusätzlicher Stellenanteil - Etablierung der Anlauf-stelle bei sexuellem Missbrauch von Kindern und Jugendlichen (Entfristung einer vorhandenen Mitarbeiterin)

 

+ 4,0 Stellen

Einbringung zusätzlicher Stellen im Zusammenhang mit der kurzfristigen Gesetzesänderung im Bereich UhVorschG zum 01.01.2017 und damit einhergehen-der erheblicher Steigerung des Antragsvolumens - ausschließliche Verwendung für diese Aufgabe

FD 53

- 3,4 Stellen

Entfall der 2016 vorsorglich aufgenommenen Stellen für die Aufgabe der Familienhebammen - es konnte mit den bisherigen Honorarkräften einver-nehmlich eine andere Regelungsform gefunden werden

 

+ 1,5 Stellen

Einbringung zusätzlicher Stellenanteile, um die bisher als Honorartätigkeiten wahrgenommene Aufgabe der Schuleingangsuntersuchungen in Dauerbeschäf-tigungen umwandeln zu können

 

- 0,5 Stelle

Entfall des 2016 vorsorglich aufgenommenen Stellen-anteils „Arzt“ für die 2. Leichenschau im geplanten Krematorium in Diepholz - die Stelle ist entbehrlich, da hinsichtlich dieser Aufgabe eine Vereinbarung mit einem rechtsmedizinischen Institut abgeschlossen werden konnte

FD 63

+ 0,479 Stelle

Einbringung zusätzlicher Stellenanteile zur Deckung des Mehrbedarfs im Bereich der Baulasten (unbefristete Arbeitszeiterhöhung einer vorhandenen Mitarbeiterin)

 

+ 2,0 Stellen

Stellenverlagerung vom FD 32 wg. organisatorischer Neuzuordnung der Aufgabe „Vorbeugender Brand-schutz“

FD 65

- 0,231 Stelle

Sperrung von Stellenanteilen wg. Freistellung für den PR und zusätzlicher Stellenanteile dort

 

- 0,2 Stelle

Sperrung von Stellenanteilen wg. Freistellung für den PR und zusätzlicher Stellenanteile dort

 

+ 1,0 Stelle

Verlagerung einer Stelle vom FD 40 (Nachwirkung der Aufspaltung des bisherigen FD 40 in 2015)

 

+ 5,5 Stellen

Stellenverlagerung vom FD 16, nachdem das Service-personal (Hausmeister, Gärtner etc.) organisatorisch dem FD 65 zugeordnet wurden

FD66

+ 1,0 Stelle

Einrichtung einer zusätzlichen Stelle eines Abfall-ingenieurs vor dem Hintergrund der neuen Aufgabe "Abfallüberwachung" nach dem Kreislaufwirtschafts-gesetz

FD 67

- 1,0 Stelle

Entfall eines Stellenanteils durch Vollzug eines kw-Vermerkes

Jobcenter/

gE

+/- 0 Stellen

Umwandlung einer Tarifstelle in einen Beamten-DP wg. Besetzung mit einem Beamten

FD 80

PR/GPR

+ 0,231 Stelle

Einbringung zusätzlicher Stellenanteile zur Abbildung des Freistellungsanspruchs des PR (gleichzeitige „Sperrung“ in FD 65 wg. Wahrnehmung durch einen dortigen Mitarbeiter)

 

+ 0,2 Stelle

Einbringung zusätzlicher Stellenanteile zur Abbildung der erhöhten Freistellungsquote nach § 49 Abs. 2 NPersVG i. V. m. § 48 Abs. 1 Sätze 2 bis 4 NPersVG (gleichzeitige „Sperrung“ in FD 65 wg. Wahrnehmung durch einen dortigen Mitarbeiter)

„Pool“

Auf die bereits vorstehend aufgeführten Stellenverlagerungen zwischen den einzelnen Fachdiensten und dem Pool wird hingewiesen

 

+ 0,5 Stelle

Einrichtung zusätzlicher Stellenanteile im Zshg. mit dem Mehrbedarf in FD 50, Pflegestützpunkt (s. dort)

Im Pflegestützpunkt ist der Einsatz einer vorhandenen vollbeschäftigten Mitarbeiterin vorgesehen; der tatsächliche Einsatz überschreitet den Bedarf um 50 %, so dass der bedarfsüberschreitende Einsatz im Pool abgebildet wird

 

- 4,594

        Stellen

Auslaufen der Freistellungsphase der Altersteilzeit (insgesamt 11 Personen), die bisher verbliebenen reduzierten Stellenanteile entfallen entsprechend der kw-Vermerke

 

- 3,0 Stellen

Abbau der „Reservestellen 2016“

Diese wurden nur vorübergehend zur Übernahme der Nachwuchsbeamtinnen und -beamten im Sommer 2016 aufgenommen:

  • 2,0 Stelle nach A 9 NBesO (nicht mehr erforderlich, da beide Nachwuchskräfte „reguläre“ Stellen einnehmen konnten)
  • 1,0 Stelle nach A 6 NBesO (nicht mehr erforderlich, da die Nachwuchskraft unmittelbar in die Ausbildung für den gehobenen Dienst eingetreten ist und daher aktuell keine Planstelle benötigt)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

+ 3,0 Stellen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

+ 1,0 Stelle

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

+ 2,0 Stellen

Aufnahme von „Reservestellen 2017“ zur Übernahme der selbst ausgebildeten Nachwuchskräfte zur Besetzung künftig frei werdender Stellen.

a) Beamte des gehobenen Dienstes

Im Laufe d. Jahres 2017 werden nach gegenwärtigen Erkenntnissen rund 8 Stellen (Beamte u. Tarif-AN) des gehobenen Dienstes vakant und sind nachzube-setzen.

Zum Übernahmezeitpunkt stehen aber die erforder-lichen Dienstposten nicht zur Verfügung, so dass

aus beamtenrechtlichen Gründen zunächst 3 Stellen für die Nachwuchskräfte zur Verfügung zu stellen sind. Wie in Vorjahren entfallen diese Stellen wieder, sobald andere Dienstposten (ggf. nach Umwandlung in Beamtenstellen) eingenommen werden konnten.

(Sicherstellung durch Anbringung von kw-Vermerken)

b) Beamte des mittleren Dienstes

Bedarfsgerechter Einsatz einer beamteten Nach-wuchskraft nach Abschluss der Ausbildung. Diese Stellenanteile werden ggf. nur vorübergehend benötigt, da die entsprechenden Vakanzen noch nicht eingetreten sind oder Vertretungsnotwendigkeiten zu überbrücken sind. Die Stelle wird zurückgeführt, sobald eine andere konkrete Stelle eingenommen werden kann und ein endgültiger Einsatz erfolgt oder diese aus anderen Gründen nicht mehr erforderlich ist.

(Sicherstellung durch Anbringung eines kw-Vermerkes)

c) Auszubildende „Verwaltungsfachangestellte/r“

sowie „Fachangestellte für Büromanagement“

Bedarfsgerechter Einsatz ehemaliger Auszubildender nach Abschluss der Ausbildung. Diese Stellenanteile werden ggf. nur vorübergehend benötigt, da die entsprechenden Vakanzen noch nicht eingetreten sind oder Vertretungsnotwendigkeiten zu überbrücken sind. Die Stellen werden zurückgeführt, sobald eine andere konkrete Stelle eingenommen werden kann und ein endgültiger Einsatz erfolgt oder diese aus anderen Gründen nicht mehr erforderlich sind.

(Sicherstellung durch Anbringung von kw-Vermerken)

 

- 2,0 Stellen

Abbau von „personalwirtschaftlichen Verfügungs-stellen 2016“

Zur Personalgewinnung wurden 2016 vorsorglich 4 Stellen geschaffen - die nicht beanspruchten 2 Stellen werden formal zunächst einmal wieder abgebaut

(Hinweis: Verwendung von 2 Stellen im FD 20 und FD 31 - s. dort)

 

+ 3,0 Stellen

Aufnahme neuer "personalwirtschaftliche Verfügungs-stellen" - ausdrücklich nur Verwendung, um zur Personalgewinnung kurzfristig handlungsfähig zu sein (Aufnahme von Sperrvermerken, d. h. Freigaben durch Beschlussfassung des KA)

Um alle Verwendungsoptionen abdecken zu können, sind diese Stellen als Beamtenstellen eingerichtet worden (1x A 12, 1x A 11; 1x A 10)

 

Auf die neu ausgebrachten – aus der obigen Aufstellung ersichtlichen - kw-Vermerke wird an dieser Stelle nochmals hingewiesen.

 

Unter Berücksichtigung vorstehender Erläuterungen weist dieser Stellenplanentwurf gegenüber dem Vorjahr eine Mehrung von 10,665 Stellen aus.

 

Letztlich ist bei der gestiegenen Gesamtstellenzahl aber auch zu bedenken, dass im Stellenplan 2017 noch immer 10,051 Stellen enthalten sind, auf denen 26 Mitarbeiter/innen geführt werden, die sich in der Freistellungsphase der Altersteilzeit befinden. Diese Stellen sind nach wie vor mit entsprechenden kw-Vermerken versehen worden.

 

 

  1. Beamtenbereich

Im Beamtenbereich ergeben sich - wie in den vergangenen Jahren auch -verschiedene Beförderungsmöglichkeiten in unterschiedlichen Bereichen der Kreisverwaltung durch die Inanspruchnahme vorhandener bzw. die Anhebung/Ausweisung entsprechender Planstellen.

 

 

  1. Dienstkräfte in der Ausbildungszeit

Der Landkreis wird weiterhin für Dienstkräfte in der Ausbildungszeit Stellen bereithalten, um einerseits den eigenen Personalbedarf abdecken zu können und andererseits der demographischen Entwicklung in der Kreisverwaltung Rechnung zu tragen.

 

Während im Sommer 2017 insgesamt 8 Auszubildende ihre Berufsausbildung beenden, werden 19 Nachwuchskräfte zum 01.08.2017 ihre Ausbildung beim Landkreis Diepholz beginnen können. Demzufolge werden eingerichtet:

 

 

6 Ausbildungsplätze Kreisinspektoranwärter/in (gD)

1 AusbildungsplatzKreisverwaltungswirt/in (mD)

4 AusbildungsplätzeVerwaltungsfachangestellte/r

3 AusbildungsplätzeKaufmann/-frau für Büromanagement

1 AusbildungsplatzKaufmann/-frau für Tourismus und Freizeit

2 AusbildungsplätzeStraßenwärter/in

2 Praktikumsstellen für den freien Studiengang

 „Öffentliche Verwaltung“

 

 

e. Altersteilzeit

Hinsichtlich der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die sich in der Altersteilzeit befinden, wurde bisher bei Beginn der Freistellungsphase eine Reduzierung auf den jeweils hälftigen Stellenanteil vorgenommen und dieser mit einem kw-Vermerk versehen (Vollzug nach endgültigem Ausscheiden in den Ruhestand).

Da jedoch  im Frühjahr 2015 die letzte berechtigte Mitarbeiterin in die Freistellungsphase eingetreten ist, finden hierzu künftig keine Veränderungen mehr statt.

 

 

f. Organisatorische Veränderungen

Der Stellenplan berücksichtigt alle im Jahre 2016 vorgenommenen Organisations-änderungen.

 

g.Redaktionelle Änderungen

Der Entwurf enthält redaktionelle Änderungen. Dazu zählen auch Stellenverschiebungen innerhalb der Organisationseinheiten.

 

Im Einzelnen:

 

Im Rahmen des Stellenplanes 2017 sind verschiedene organisatorische Maßnahmen personalwirtschaftlich umgesetzt worden. In den nachstehenden Erläuterungen der Einzelpositionen des Stellenplanes erfolgt die Betrachtung der wesentlichen Veränderungen.

 

  1. Kreisverwaltung

 

  1.           Beamte
     
  1.       Stellenentwicklung

 

              2016 =190,000 Stellen

              2017 =192,000 Stellen

              =+  2,000 Stellen

 

1.2.  Hintergrund dieser Stellenentwicklung:

 

-            Realisierung von kw-Vermerken ausgeschiedener Mitarbeiter/innen (regulärer Ruhestand sowie Altersteilzeit)

-            Einrichtung von 3 sog. „personalwirtschaftlichen Verfügungsstellen“

-            Ausweisung zusätzlicher Stellen (vgl. Erläuterungen unter „Allgemeines, b)“

-            Umwandlung von 4 Beschäftigtenstellen in Beamtenstellen

-            Umwandlung von 6,5 Beamtenstellen in Beschäftigtenstellen

 

 

  1.      Beschäftigte

 

2.1 Stellenentwicklung

 

2016=608,589 Stellen

2017=617,254 Stellen

=+  8,665 Stellen

 

 

2.2 Diese Stellenentwicklung ergibt sich aufgrund:

 

-            Realisierung von kw-Vermerken ausgeschiedener Mitarbeiter/innen, die sich in Altersteilzeit befanden

-            Streichung von Planstellen ausgeschiedener Mitarbeiter/innen, deren Stellen nicht wieder besetzt werden

-            Ausweisung zusätzlicher Stellen (vgl. Erläuterungen unter „Allgemeines, b)

-            Umwandlung von 4 Beschäftigtenstellen in Beamtenstellen

-            Umwandlung von 6,5 Beamtenstellen in Beschäftigtenstellen

 

 

2.3 Entfristung derzeit befristeter Arbeitsverhältnisse:

 

Seit Ausbildungsende 2015 soll allen Auszubildenden - sofern ein entsprechender betrieblicher Bedarf besteht und personenbedingte Gründe nicht entgegenstehen - im unmittelbaren Anschluss an die Ausbildung ein unbefristetes Beschäftigungsverhältnis angeboten werden. Da zum Übernahmezeitpunkt noch nicht alle Vakanzen eingetreten sind, werden hierfür zusätzliche 2,0 Stellen eingerichtet.

 

Die Dienststelle verfolgt seit mehreren Jahren die Zielsetzung, nur noch dann befristete Arbeitsverhältnisse zuzulassen, wenn das durch einen entsprechenden Sachgrund gerechtfertigt ist.

 

Zwecks Entfristung weiterer Beschäftigungsverhältnisses werden im vorgelegten Stellenplanentwurf 2017 daher erneut 3,013 Stellenanteile zusätzlich ausgewiesen.

 

Auch zukünftig verbleibt es damit im Ergebnis regelmäßig lediglich bei Befristungen für konkrete Sachgründe oder für zeitlich begrenzte Projektaufgaben.

 

 

  1.           Höhere Ausweisungen im Beschäftigtenbereich

 

Der Stellenplanentwurf berücksichtigt alle im Laufe des Jahres 2016 vorgenommenen Bewertungen. Für tarifliche Veränderungen oder andere notwendige Abweichungen zum Stellenplan verweise ich auf die Ermächtigung unter Ziffer 2 der Vermerke zum Stellenplan.

 

 

  1. Zahlenmäßige Übersicht über die Stellenentwicklung

 

 

  1. Stellenübersicht des Eigenbetriebes „Kreismuseum“

 

In der Stellenübersicht 2017 zeigen sich gegenüber der Stellenübersicht des Vorjahres keine Veränderungen.

 

 

Der Betriebsausschuss „Kreismuseum“ wird die Stellenübersicht in seiner Sitzung am 13.12.2016 behandeln.

 

 

  1. Stellenübersicht des Eigenbetriebes „Volkshochschule“

 

Die Stellenübersicht 2017 weist gegenüber der Stellenübersicht des Vorjahres im Ergebnis eine Stellenmehrung von insgesamt 0,5 Stelle aus, die sich wie folgt zusammensetzt:

 

  • Position 7 wurde von 1 auf 0,5 Stelle reduziert, da der kfm.-Leiter der KVHS auch die kfm. Leitung der Musikschule mit 0,5 Stellen übernommen hat.
  • Position 9: Schaffung einer 0,5 Stelle für eine stv. kfm. Leitung aufgrund der Kürzung der kfm. Leiterstelle
  • Position 20: wurde neu eingefügt und mit einer 0,5 Stellen versehen, da die Kreisverwaltung die Betreuung der Bildungsstätte „Alte Realschule“ in Diepholz aus personellen Gründen bereits seit Mitte 2015 nicht mehr übernehmen kann und diese Aufgabe nun durch den Eigenbetrieb selbst erfolgt

 

 

Der Betriebsausschuss „Volkshochschule“ wird die Stellenübersicht in seiner Sitzung am 29.11.2016 behandeln.

 

 

  1. Stellenübersicht des Eigenbetriebes „Kreismusikschule“

 

Die Stellenübersicht 2017 weist gegenüber der Stellenübersicht des Vorjahres im Ergebnis eine Stellenreduzierung von insgesamt 1,25 Stellen aus, die sich wie folgt zusammensetzt:

 

  • im Bereich der Beamten ist die Stelle der kaufm. Leiterin entfallen, da die Stelleninhaberin zum 31.05.2016 in den Ruhestand getreten ist

(Beamte werden in der Stellenübersicht nur nachrichtlich dargestellt!)

 

  • im Gegenzuge ist dafür eine 0,5 Stelle kfm. Leiter/-in im Bereich der Angestellten geschaffen worden, die zum 01.06.2016 in Personalunion mit dem kaufmännischen Leiter der KVHS besetzt worden ist (dieser deckt den bisherigen Aufgabenkreis der kaufmännischen Leitung mit Unterstützung der stellvertretenden kaufmännischen Leiterin ab)
  • da die stv. kfm. Leiterin wegen der vorgenannten Übernahme weiterer Aufgaben Unterstützung benötigt, wurde eine weitere halbe Stelle für einen/eine Buchhalter/-in geschaffen
  • bei der/dem Fachgruppenleiter/-in wurde eine 0,75 Stelle gestrichen (von 2,75 auf 2), die vor einigen Jahren nach Ausscheiden der Stelleninhaberin nicht wiederbesetzt worden ist und auch nicht mehr benötigt wird.
  • Musikpädagogen: nachdem ein Stelleninhaber nach der Altersteilzeit in den Ruhestand gegangen ist, wurde seine Stelle nicht wiederbesetzt  - dies ist auch künftig nicht geplant (Reduzierung von 31 auf 30)
  • Entfall von 0,5 Stellenanteilen nach Ausscheiden der Stelleninhaberin (Vollzeit) und Aufgabenneugliederung im Bereich „Sachbearbeitung/ Stenotypinst/in“

 

 

Der Betriebsausschuss „Kreismusikschule“ wird die Stellenübersicht in seiner Sitzung am 22.11.2016 behandeln.

 

Personalvertretungsrechtliches Beteiligungsverfahren:

 

Nach § 75 Abs. 1 Nr. 6 in Verbindung mit § 107 f Abs. 6 des Niedersächsischen Personalvertretungsgesetzes (NPersVG) hat die Dienststelle bei der Aufstellung der Stellenplanentwürfe durch den Dienstvorgesetzten (Landrat) das Benehmen mit dem Gesamtpersonalrat herzustellen.

 

Der Antrag auf Herstellung des Benehmens wurde mit Schreiben vom 04.10.2016 gestellt. Der Gesamtpersonalrat hat daraufhin mit Schreiben vom 14.10.2016 hinsichtlich der Anzahl der ausgewiesenen Planstellen das Benehmen hergestellt. Bezogen auf die Wertigkeit zweier Dienstposten wurde hingegen vorgeschlagen, diese bis zur Vorlage einer formellen Bewertung wieder höherwertiger auszuweisen. Diesem Vorschlag wurde seitens der Dienststelle mit Schreiben vom 20.10.2016 nicht entsprochen; der Gesamtpersonalrat verzichtete jedoch auf eine weitere Befassung des Kreisausschusses mit dieser Thematik.

 

Bedingt durch eine kurzfristig bekannt gewordene Gesetzesänderung zum 01.01.2017 (mit daraus resultierendem erheblichem Personalmehrbedarf) erfolgte dann im Nachgang mit Schreiben vom 14.11.2016 noch ein Ergänzungsantrag. Zu diesem Antrag auf Einrichtung weiterer 4 Stellen erklärte der Gesamtpersonalrat mit Schreiben vom 25.11.2016 ebenfalls das Benehmen.

 


Anlage/n:

Anlagen

 

 

Anlagen:  
  Nr. Name    
Anlage 1 1 Verwaltungsentwurf Stellenplan 2017 (597 KB)      
Anlage 2 2 Darstellung Stellenveränderungen 2017 und Kosten (311 KB)