Vorlage - VO/2018/113  

Betreff: Änderung der Geschäftsordnung der Pflegekonferenz
Status:öffentlichVorlage-Art:Vorlage öffentlich
Unterzeichner/in:In Vertretung: gez. Tammen
Federführend:FD 50 - Soziales   
Beratungsfolge:
Ausschuss für Jugend, Gesundheit und Soziales Vorberatung
23.05.2018 
Sitzung des Ausschusses für Jugend, Gesundheit und Soziales ungeändert beschlossen   
Kreisausschuss Entscheidung
Kreistag Entscheidung
18.06.2018 
Sitzung des Kreistages ungeändert beschlossen   
Anlagen:
Anlage GO Pflegekonferenz  

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Beschlussvorschlag:

Die Geschäftsordnung der Pflegekonferenz des Landkreises Diepholz wird wie in der Anlage beigefügt geändert. Folgende Positionen sind betroffen:

a.)    Die Position des Vertreters der älteren Bevölkerung in der Pflegekonferenz wird gestrichen.

b.)   Aus jedem Pflegesozialraum (Nord, Mitte, Südost und Südwest) wird ein Vertreter in die Pflegekonferenz gesandt, sodass vier statt zwei Vertreter der Kommunen in der Pflegekonferenz tätig sind.

c.)    Es wird eine weitere Position durch die Vertretung der Angehörigenpflege geschaffen.

 

 


 

 

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Sachverhalt:

In der aktuellen Fassung der Geschäftsordnung der Pflegekonferenz des Landkreises Diepholz vom 19.12.2016 sind stimmberechtigte Mitglieder in der Pflegekonferenz gemäß §4 Abs. 2:

 

  • 8 Vertreter/innen der Fraktionen aus dem Kreistag
  • 2 Vertreter/innen der Städte, Gemeinden und Samtgemeinden im Landkreis Diepholz
  • 3 Vertreter/innen aus der Verwaltung des Landkreises Diepholz
  • 1 Vertreter/in der privatgewerblichen ambulanten Pflegeeinrichtungen
  • 1 Vertreter/in der freigemeinnützigen ambulanten Pflegeeinrichtungen
  • 1 Vertreter/in der privatgewerblichen stationären Pflegeeinrichtungen
  • 1 Vertreter/in der freigemeinnützigen stationären Pflegeeinrichtungen
  • 3 Vertreter/innen der Pflegekassen
  • 1 Vertreter/in des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen
  • 1 Vertreter/in der Krankenhäuser im Landkreis Diepholz
  • 1 Vertreter/in des Kreisseniorenbeirates
  • 1 Vertreter/in des Kreisbehindertenbeirates
  • 1 Vertreter/in der Hausärzte
  • 1 Vertreter/in der älteren Bevölkerung
  • 4 Vertreter/innen von Verbänden, Vereinen der Altenarbeit
  • 2 Vertreter/innen der Kirchen
  • 1 Vertreter/in des Senioren- und Pflegestützpunktes
  • 1 Vertreter/in der privatgewerblichen teilstationären Pflegeeinrichtungen (Tages- / Nachtpflege)
  • 1 Vertreter/in der freigemeinnützigen teilstationären Pflegeeinrichtungen (Tages- / Nachtpflege)
  •  

Im Rahmen der Neubesetzung offener Stellen in der Pflegekonferenz im Herbst 2017 (VO/2017/188) wurde die Geschäftsordnung des Gremiums – auch auf Wunsch aus den Kreistagsfraktionen - noch einmal überprüft.

Daraufhin wurde deutlich, dass die Zielgruppe der älteren Personen sowohl durch die Vertretung des Kreisseniorenbeirates als auch durch den Vertreter der älteren Bevölkerung in der Pflegekonferenz auftritt. Es erscheint allerdings als ausreichend, wenn die Belange der älteren Bevölkerung durch den Kreisseniorenbeirat vertreten werden. Aus diesem Grund kann die Position des Vertreters der älteren Bevölkerung hier gestrichen werden. Zudem konnte eine Teilnahme des Vertreters der älteren Bevölkerung bislang nicht festgestellt werden

Die Vertretung der Städte, Gemeinden und Samtgemeinden im Landkreis Diepholz ist derzeit von jeweils einer Person aus Stuhr und Weyhe besetzt. So fällt bei einer Betrachtung der kommunalen Vertretungen auf, dass diese nur den Norden des Landkreises abdecken. Hier ist eine Repräsentation der Verwaltungseinheiten eher gegeben, wenn jeder Pflegesozialraum vertreten ist.

Die Pflegesozialräume (analog der Gliederung im vor Kurzem veröffentlichten Pflegebericht des Landkreises Diepholz) gliedern sich dabei in Nord (Stuhr, Weyhe), Mitte (Twistringen, Bassum, Syke, Bruchhausen-Vilsen), Südost (Schwaförden, Siedenburg, Sulingen, Kirchdorf) und Südwest (Barnstorf, Diepholz, Rehden, Wagenfeld, Lemförde). Durch die Erweiterung auf 4 Vertreter der Kommunen können die regionalen Unterschiede in der pflegerischen Versorgung in der Pflegekonferenz zum Tragen kommen.

Bisher ist der Bereich der Angehörigenpflege in der Pflegekonferenz nicht vertreten, obwohl der Großteil der pflegebedürftigen Menschen im Landkreis Diepholz von Angehörigen in der eigenen Häuslichkeit versorgt wird. Um im Sinne des Grundsatzes von ambulanten vor stationären Leistungen auch diesen Bereich weiterhin zu unterstützen, wird in die Pflegekonferenz eine Vertretung der Angehörigenpflege aufgenommen.

 


 

 

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Anlage/n:

Anlagen
GO Pflegekonferenz

 

Anlagen:  
  Nr. Name    
Anlage 1 1 Anlage GO Pflegekonferenz (53 KB)