Vorlage - VO/2018/237  

Betreff: Maßnahmen zur Erhöhung der Attraktivität und Vermarktung des Goldhortes
Status:öffentlichVorlage-Art:Vorlage Museum
Unterzeichner/in:1. gez. Dr. Vogeding (wissensch. Leiter)
2. gez. Herr Peukert (kaufm. Leiter)
Federführend:Eigenbetrieb 42 - Kreismuseum   
Beratungsfolge:
Betriebsausschuss des Kreismuseums Entscheidung
19.09.2018 
Sitzung des Betriebsausschusses des Kreismuseums ungeändert beschlossen   

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Beschlussvorschlag:

Die Betriebsleitung wird beauftragt, in den Wirtschaftsplans 2019 für den Eigenbetrieb Kreismuseum eine Summe von 120.000 € für die Erstellung eines Marketingkonzeptes und die Gestaltung mit Umbau des Eingangsbereichs des Kreismuseums Syke zur Erhöhung der Attraktivität und Vermarktung des Goldhortes einzustellen.

 

 

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Sachverhalt:

Im Rahmen der Überlegungen zum Betrieb des Erweiterungsbaus am Kreismuseum Syke ist es notwendig, frühzeitig Maßnahmen zu ergreifen, die zukunftsorientiert ausgerichtet sind. Daher sollte mit Fachleuten eine geeignete Marketingstrategie zur Vermarktung für die Ausstellung des Gesseler Goldhortes entwickelt werden. Hierbei geht es um eine nachhaltige Werbekampagne, aber auch um die Schaffung eines Angebots zum Erwerb von Artikeln bzw. Giveaways, die in direktem Bezug zu dem Goldschatz stehen.

 

Das Marketingkonzept umfasst auch Layout und Grafik mehrsprachiger Flyer, Entwicklung eines Logos, Konzeption und Layout eines Internet-Auftritts, eines Newsletters, einer mehrsprachigen App zur Führung durch die Ausstellung zum Goldhort und zur Trassenarchäologie, einer PC-Veranstaltungspräsentation im Foyer, eines Auftritts in den sozialen Netzwerken. Konzeption und Gestaltung von Werbekampagnen in Zeitungen und den neuen Medien kommen hinzu. Auch Konzeption und Layout eines Entdeckungsbogens / Entdeckungsspiels für Familien in der Ausstellung in Papierform und als App gehören genauso zu den Aufgaben wie die Entwicklung und Vermarktung zielgruppenspezifischer Angebote in Ausstellung und Forscherlabor mit Cateringkonzept.

 

Nur durch die genannten umfassenden professionell erstellten Marketingstrategien, ist eine zielgruppenorientierte, der Bedeutung des Gesseler Goldhortes und des erstellten Gebäudes entsprechende Vermarktung, mit einer Breitenwirkung weit über die hiesige Region hinaus, möglich. Die unterschiedlichen Informations- und Marketingelemente sind notwendig, um die Bedeutung des Goldfundes und die sich auf neuestem Stand der musealen Präsentation und Vermittlung bewegende Gesamtheit beider Geschosse bereits vor dem Museumsbesuch zu vermitteln und ein möglichst breites, das heißt auch regional voneinander entferntes Publikum zu erreichen.

 

Der Kostenrahmen für die Konzepterstellung wird auf 60.000 € geschätzt.

 

Um beim Besucher die Neugier auf Attraktivität und Umsetzung der neuen Ausstellung bereits beim Betreten des Kreismuseums zu wecken, wird die Umgestaltung des derzeitigen Eingangsbereichs inklusive des Durchgangs zum Bauernhaus mit der Veranstaltungsdiele vorgeschlagen. Hierbei sollten moderne Kommunikationsmittel zum Einsatz gebracht werden, um das bestehende Interesse zum Besuch der Ausstellung mit dem Goldhort noch zu verstärken. Hierzu ist ein Planungsbüro erforderlich, das dem inhaltlichen Konzept der Ausstellung besonderen Ausdruck nach Außen verleihen kann. Dies ist mit baulichen Maßnahmen und der Anschaffung neuer Möbel und Medien verbunden.

 

Für die unter dem Marketingkonzept genannten elektronischen Medien müssen hier auch die entsprechende Hardware mit den Monitoren, daneben auch die Vitrinen für die Verkaufsartikel, Bücher, Postkarten zum Verkauf, Tresen und weiteres Mobiliar aufgestellt werden, das alles in einem einheitlichen Design. Die jetzigen Bodenvitrinen als Ausstellungsvitrinen  werden entfernt, wenn räumlich möglich, könnte eine kleine Leseecke eingerichtet werden. Hierfür bedarf es eines Konzeptes und Designs, das sowohl den regional ausgerichteten bisherigen Teil des Kreismuseums, als auch die neue Ausstellung, in einem modernen, zeitgemäßen Gebäude berücksichtigt. Hierzu gehört auch der Ersatz der bräunlichen Bodenfliesen im Design der 1970er Jahre. Damit werden den Besucherinnen und Besuchern in diesem Bereich nicht nur zahlreiche Informationen geboten, Bücher, Karten und vieles weitere zum Kauf angeboten, sondern auch das Museum in seiner Gesamtkonzeption, bestehend aus bisherigem wie neuem Teil, vermittelt.

 

Die Kosten für Planung und Umsetzung sollten mit 60.000 € angesetzt werden..

 

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Anlage/n: