Baugenehmigung Einsicht gewähren für Nachbarn

Allgemeine Informationen

Eine Baumaßnahme kann sich auf die Nachbargrundstücke des Baugrundstückes auswirken. Deshalb enthält die Bauordnung zahlreiche Vorschriften, die dem Schutz der Nachbarn dienen.
Hierzu zählen z. B. Grenzabstände für Gebäude und Nebengebäude. Daneben gibt es Regelungen, die den Nachbarn eine besondere Rechtsposition im Baugenehmigungsverfahren geben.

So können Nachbarn, die Bauvorlagen, die deren Belange berühren bei der zuständigen Stelle einsehen.

An wen muss ich mich wenden?

Die Zuständigkeit für die Beachtung von Nachbarrechten in einem Baugenehmigungsverfahren liegt beim Landkreis.

Sofern im Rahmen einer Nachbarbeteiligung Bauvorlagen eingesehen werden sollen, kann dieses auch bei der zuständigen Gemeinde erfolgen.

Welche Unterlagen werden benötigt?

Es werden keine Unterlagen benötigt.

Welche Gebühren fallen an?

Im Rahmen einer Nachbarbeteiligung im Baugenehmigungsverfahren fallen keine Gebühren an.

Sollte sich bei der Anzeige eines bauordnungswidrigen Zustandes ergeben, dass ein Einschreiten der Bauaufsichtsbehörde nicht in Betracht kommt, ist der Antragsteller zur Kostenübernahme verpflichtet.

Welche Fristen muss ich beachten?

Im Rahmen einer konkreten baurechtlichen Nachbarbeteiligung müssen die sich aus dem Anschreiben an den Nachbarn gesetzten Fristen eingehalten werden.

Die Anzeige von bauordnungswidrigen Zuständen ist nicht an Fristen gebunden.

Was sollte ich noch wissen?

In der Broschüre "Tipps für Nachbarn", herausgegeben vom niedersächsischen Justizministerium, erhalten Sie ausführliche Informationen zu Regelungen in Bezug auf den Grenzabstand zum Nachbargrundstück.

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