Hilfe zur Pflege: Bewilligung

Allgemeine Informationen

Wer pflegebedürftig ist, keine oder keine ausreichenden Leistungen seiner Pflegekasse erhält und nicht über ausreichend Einkommen und Vermögen zur eigenständigen Bedarfsdeckung verfügt, kann Leistungen der Hilfe zur Pflege in der Häuslichkeit oder in einem Pflegeheim erhalten.

Voraussetzung

  • Vorliegen eines Pflegegrades

Die Hilfe zur Pflege hat die Aufgabe, die existentiellen Lebensbedürfnisse und ein menschenwürdiges Dasein auch im Falle der - durch körperliche, geistige oder seelische Krankheit oder Behinderung bedingten - Hilflosigkeit sicher zu stellen.

Anspruch auf Hilfe zur Pflege nach dem SGB XII haben Pflegebedürftige im Sinne des Pflegeversicherungsgesetzes, soweit die einkommens- und vermögensrechtlichen Vorraussetzungen erfüllt sind. Die Hilfe umfasst häusliche Pflege, teilstationäre Pflege, vollstationäre Pflege, Kurzzeitpflege und die Versorgung mit Hilfsmitteln.

An wen muss ich mich wenden?

Anträge auf Kostenübernahme im Rahmen der Hilfe zur Pflege sind bei dem Fachdienst Soziales des Landkreises Diepholz zu stellen.

Welche Unterlagen werden benötigt?

Nachweise über Einkommen und Vermögen.

Welche Gebühren fallen an?

Es fallen keine Gebühren an.

Welche Fristen muss ich beachten?

Es müssen ggf. Fristen beachtet werden. Wenden Sie sich bitte an die zuständige Stelle.

Was sollte ich sonst noch wissen?

Zum 01.01.2017 wurden die bisher geltenden Pflegestufen „0“, 1, 2 und 3 von den fünf neuen Pfle-gegraden 1, 2, 3, 4 und 5 abgelöst. Seitdem dienen Pflegegrad 1, Pflegegrad 2, Pflegegrad 3, Pflege-grad 4 und Pflegegrad 5 zur Einstufung der Pflegebedürftigkeit von Betroffenen. Diese Änderungen sollen im Rahmen des Zweiten Pflegestärkungsgesetzes (PSG II) vor allem demenzkranken Älteren die gleichen Pflegeleistungen zusichern wie körperlich Pflegebedürftigen.

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