Verpflichtungserklärung

Allgemeine Informationen

Als Voraussetzung zur Visumserteilung wird oftmals die Abgabe einer Verpflichtungserklärung (sog. Einladung) gefordert.

Mit einer Verpflichtungserklärung verpflichtet sich der Betreffende gegenüber der Ausländerbehörde die gesamten Kosten, die mit dem Aufenthalt des eingeladenen Ausländers im Bundesgebiet entstehen (Kosten für den Lebensunterhalt, Versorgung mit Wohnraum, Versorgung im Krankheitsfalle und bei Pflegebedürftigkeit, sowie die Kosten der Ausreise des Ausländers) zu tragen (§§ 66 bis 69 Aufenthaltsgesetz). Sie ist vergleichbar mit einer Bürgschaft.

An wen muss ich mich wenden?

Eine Verpflichtungserklärung für einen Kurzaufenthalt kann beim Bürgerservice des Landkreises Diepholz oder bei den Bürgerämtern der Städte und Gemeinden Twistringen, Sulingen, Bruchhausen-Vilsen, Barnstorf und Kirchdorf abgegeben werden.

Welche Unterlagen werden benötigt?

Zur Abgabe einer Verpflichtungserklärung sind von dem Gastgeber folgende Unterlagen mitzubringen bzw. Maßnahmen erforderlich:

  • Bei Arbeitnehmern: Lohnabrechnungen der letzten 3 Monate
  • Bei Selbständigen: letzter Einkommensteuerbescheid bzw. Bestätigung des Steuerberaters über die Höhe der Einkünfte der letzten 3 Monate
  • Personalausweis oder Reisepass des Gastgebers
  • Verwaltungsgebühr i.H.v. 29,00 €
  • Eigenhändige Unterschrift der Verpflichtungserklärung durch den Erklärenden beim Bürgerservice

Hinweis

Eine Verpflichtungserklärung kann grundsätzlich nur von Personen abgegeben werden, die über ausreichendes Einkommen verfügen, um so in der Lage zu sein, neben dem Bedarf der eigenen Familie für den Lebensunterhalt usw. auch für den Bedarf der Besucher aufzukommen.

Das Original der abgegebenen Verpflichtungserklärung, die eine Gültigkeit von maximal 6 Monaten ab Abgabe besitzt, wird anschließend vom Gastgeber an den Gast weitergeleitet, der diese zur Beantragung des Visums bei der deutschen Vertretung im Ausland vorlegt.

Auch hat der Gastgeber bzw. ggf. der Besucher selbst dafür zu sorgen, dass eine Krankenversicherung - für den Aufenthalt des Ausländers in Deutschland - abgeschlossen wird.

Welche Gebühren fallen an?

Die Verwaltungsgebühr beträgt 29,00 €.

Rechtsgrundlage

§§ 66 bis 69 Aufenthaltsgesetz

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