Seit 2022 beschäftigen Korrosionsschäden an den Trinkwasser- und Heizungsleitungen die Freudenburg in Bassum. Nachdem die Sanierung der betroffenen Leitungen im Vorwerk und in der Durchfahrtsscheune bereits 2024 erfolgreich abgeschlossen wurde, steht nun mit dem Haupt- und Bettenhaus der nächste Abschnitt bevor.
„Die Freudenburg ist ein wichtiger Bildungs- und Tagungsstandort im Landkreis, den wir langfristig erhalten wollen. Daher führen wir die Sanierung fort“, erläutert Mischa Flaspöhler, Fachdienstleiter Liegenschaften des Landkreises Diepholz.
Geplant ist die vollständige Erneuerung des Leitungsnetzes im Haupt- und Bettenhaus; außerdem ist die Erneuerung der Heizungsanlage vorgesehen. Im Zuge der aktuellen Planung wird geprüft, ob auch die Küche neu ausgestattet wird.
Die Bauarbeiten sollen im September 2026 beginnen und voraussichtlich im Sommer 2027 abgeschlossen sein. Die Ausführungsplanung wird derzeit erarbeitet. Die Gesamtkosten werden nach derzeitiger Schätzung im oberen sechsstelligen Bereich liegen.
Während der Bauzeit steht das Haupt- und Bettenhaus (15 Zimmer/24 Betten, drei Seminarräume und Küche) nicht zur Verfügung. Vorwerk und Durchfahrtsscheune bleiben voraussichtlich nutzbar. Ansonsten sind im Außenbereich keine weiteren Einschränkungen zu erwarten.
Trotz der Arbeiten kann der Veranstaltungsbetrieb auf dem Gelände weitgehend aufrechterhalten werden. Die großen Veranstaltungen wie das Bassum Open-Air, der Bovelmarkt und die Sommer-Akademie der VHS können auch im Jahr 2026 ohne Einschränkungen stattfinden.
Die Sanierung des Vorwerks und der Durchfahrtsscheune im Jahr 2024 war notwendig geworden, nachdem dort Feuchtigkeitsschäden aufgetreten waren, die auf korrodierte Wasser- und Heizungsleitungen zurückzuführen waren. Im Zuge dieser Arbeiten wurde bereits eine moderne Heizungsanlage installiert; die Kosten lagen bei rund 250.000 Euro.
„Mit der nun geplanten Sanierung im Hauptgebäude führen wir das Konzept konsequent fort. Unser Ziel ist es, die Freudenburg technisch und energetisch auf einen modernen Stand zu bringen und ihren Betrieb langfristig zu sichern“, so Mischa Flaspöhler abschließend.