Gesprächskreis für Bewegungseingeschränkte
Ein Unfall, eine Krankheit oder auch nur ein neues Gelenk: Es gibt viele Ursachen für eine Einschränkung der Beweglichkeit. Mit einem Gesprächskreis wendet sich das Mehr-Generationen-Haus in Brinkum an Betroffene und bietet ihnen eine Gelegenheit zum Austausch und zur Unterstützung bei der Bewältigung ihrer Einschränkung.
Willkommen sind alle, deren Beweglichkeit dauerhaft oder für einen längeren Zeitraum eingeschränkt ist, sei es zum Beispiel durch Verletzungen, Gelenkersatz, bei Multipler Sklerose oder nach einer Amputation.
Moderiert wird der Gesprächskreis von Marita Ledebur und Anita Friedl. Sie sind selbst Betroffene und verstehen den Gesprächskreis als Selbsthilfegruppe, das bedeute insbesondere gegenseitige emotionale Unterstützung und Motivation im Umgang mit der neuen Situation. „Ich möchte mich mit anderen Betroffenen austauschen, um Mut zu machen, aber auch um zu zeigen, dass man traurig oder wütend sein darf“, erläutert Ledebur.
„Ich kann heute vieles wieder tun, aber es sind kleine Schritte, die Zeit brauchen“, weiß Friedl, „manchmal dauert es, bis man für ein Problem eine Lösung sieht, aber genau dafür tut ein Gesprächskreis mit ähnlich Betroffenen so gut.“ Schließlich sei es eine gute Möglichkeit, mit Gleichgesinnten in zwangloser Runde ins Gespräch zu kommen, Neues auszutauschen und von Erfahrungen anderer zu profitieren.
Bei jedem Termin gibt es ein bestimmtes Thema oder eine spezielle Fragestellung mit der die Diskussion eröffnet wird. Infos, welches Thema beim nächsten Treffen besprochen wird, gibt es im MGH-Büro.
Die Teilnahme ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Ein Parkplatz ist vorhanden, für eine größtmögliche Mobilität stehen vor Ort ehrenamtliche Mitarbeiter des Hauses zur Verfügung.
Rubrik
Selbsthilfegruppen / Selbsthilfeangebote
Gesundheit
Sonstiges
Mehr-Generationen-Haus Stuhr-Brinkum
Bremer Str. 9, 28816 Stuhr
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