TempALand
TempALand – vom Wohnen, Arbeiten, Lernen und Leben an mehreren Orten und die Auswirkungen auf Kommunen und Gesellschaft
Ein Bundesforschungsprojekt aus dem Programm „Kommunen innovativ“
Immer mehr Menschen in Deutschland gehen so weit entfernt von ihrem eigentlichen Wohnort einer Arbeit, einem Studium oder einer Ausbildung nach, dass sie zeitweise woanders leben. Zeitlich begrenzte Arbeitsaufträge, die Nutzung einer Freizeitwohnung, eines Dauercampingwagens oder die nur zeitweise Anwesenheit von Familienmitgliedern gehören auch dazu. Außerdem können Studien- oder Ausbildungsort weit entfernt von einander liegen. Dieses Phänomen bezeichnet man als Multilokalität. Bisher weiß man wenig über den Alltag derjenigen, deren Leben an mehreren Orten stattfindet. Informationen darüber sind für die Kommunen jedoch zunehmend von Bedeutung, um die Auswirkungen auf den Wohnungsmarkt, die Nachfrage nach Infrastrukturen, das Mobilitätsangebot oder das Ehrenamt im Blick zu behalten – und die Bedarfe und Wünsche von "Teilzeit"-EinwohnerInnen besser berücksichtigen zu können. Im Forschungsprojekt „TempALand“ hat ein Projektteam aus der Leibniz Universität Hannover und dem Landkreis Diepholz die Wechselwirkungen zwischen demografischem Entwicklung und multilokalen Lebensweisen analysiert und Handlungsoptionen für Kommunen entwickelt. In den letzten drei Jahren wurde flankiert von Workshops, Interviews, einer Bürgerbefragung und einer Veranstaltungsreihe zur Wohnungsmarktentwicklung ein ganzer Werkzeugkasten mit vielen „Werkzeugen" zum Kennenlernen und Umgang mit Multilokalität zusammen gebaut. Stöbern Sie, planen Sie, spielen Sie, probieren Sie aus und finden Sie spannende praktische Ideen!
Hier auf der Homepage des Landkreises Diepholz finden Sie die wichtigsten Ergebnisse des Projekts in den unten stehenden Dateien. Diese und Dokumentationen von Veranstaltungen, ein Pendler-Tool, Filme, Pressespiegel und Veröffentlichungen finden Sie umfassend auf der Projekt-Homepage unter www.tempaland.de
